Nr. 34/2020 vom 20.08.2020

Fussballgeschäft

«Profifussball: Lichterlöschen in der Super League?», WOZ Nr. 32/2020

Für den ausgezeichneten Artikel möchte ich Ihnen gratulieren. Sie haben das Momentum und den Ausblick toll auf den Punkt gebracht. Die WOZ schreibt seit Jahren äusserst konstruktiv, aber auch kritisch über den Zustand des Fussballgeschäfts.

Christoph Hammer, Verwaltungsrat FC St. Gallen 1879, per E-Mail

Kriegsmaterial

«Drohnenkrieg: Leben unter Todesengeln», WOZ Nr. 33/2020

Der Drohnenkrieg der USA in Afghanistan, im Jemen, in Somalia und anderen Ländern wird über die US-Air-Base Ramstein in Deutschland geführt. Die christlich-sozialdemokratische Regierung in Berlin akzeptiert diese Beihilfe zum Mord, zu diesen aussergerichtlichen Hinrichtungen, die so viele zivile Opfer fordern.

Und die Schweiz? Unsere christlich-bürgerlich-sozialdemokratische Regierung segnet seit Jahrzehnten laufend Kriegsmaterialexporte in Staaten ab, die mit Drohnen töten, Kriege führen und foltern – obwohl seit 1973 «nach Gebieten, in denen ein bewaffneter Konflikt herrscht, ein solcher auszubrechen droht oder sonstwie gefährliche Spannungen bestehen» (Kriegsmaterialgesetz, Artikel 11, Absatz 2) keine Bewilligungen für die Ausfuhr von Kriegsmaterial erteilt werden dürften.

Unser guter Waffenkunde Frankreich hat die Todesstrafe längst abgeschafft, lässt aber wie die USA Menschen mit Drohnen heimlich ermorden, wie der Journalist Vincent Nouzille in seinem Buch «Les tueurs de la République» (Die Mörder der Republik) dokumentierte.

Heinrich Frei, Zürich

Transmenschen

«WOZ-News», WOZ Nr. 32/2020, und «Debattenkultur: Ohne Streit keine Veränderung», WOZ Nr. 29/2020

Immer wieder schreibt ihr über «Transmenschen». Das ist grundsätzlich erfreulich, allerdings wäre «trans Menschen» die (politisch) korrekte Schreibweise und wird auch offiziell vom Transgender Network Switzerland (TGNS) empfohlen. «Trans» wird adjektivisch gebraucht, wir reden also zum Beispiel von trans Männern und trans Frauen. Warum? Weil Menschen mehr sind als ihre Geschlechtsidentität und «trans» lediglich eine von vielen Eigenschaften ist. «Cis» ist übrigens das Gegenteil von «trans». Als cis Frauen und cis Männer werden jene Menschen bezeichnet, deren Geschlechtsidentität mit dem Geschlecht übereinstimmt, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde.

Lovis Noah Cassaris, per E-Mail

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