Jesid:innen in Syrien: Die Heimkehr
Nach Jahren der Flucht das erste Neujahrsfest zu Hause: Besuch in einem Dorf bei Afrin.
Nach Jahren der Flucht das erste Neujahrsfest zu Hause: Besuch in einem Dorf bei Afrin.
160 000 Menschen gelten in Syrien als verschwunden. Nach dem Sturz des Regimes hofften ihre Familien auf Klarheit – stattdessen wachsen Wut und Ungeduld.
Nach dem SDF-Rückzug befindet sich der Nordosten des Landes in einer heiklen Phase. Ein Besuch bei linken Aktivisten, kurdischen Rückkehrer:innen und im IS-Gefangenenlager.
Eigentlich sollte das Zusammenleben in Aleppo Vertrauen zwischen der Regierung und den Kurd:innen schaffen. Stattdessen kam es zu schweren Kämpfen, Vertreibungen und gezielten Angriffen auf Wohnviertel. Nun wächst die Sorge, dass der fragile Frieden ganz kippt.
Die Grenzen des Sagbaren werden täglich neu ausgelotet: Zu Besuch bei «Styria», dem ersten Stand-up-Comedy-Club Syriens.
Nach mehr als fünfzig Jahren Diktatur haben syrische Wahlleute ein Parlament ernannt. Die Bevölkerung durfte nicht mitreden.
Im Nordwesten Syriens werden seit der Antike Pistazien kultiviert. Nach dem Krieg setzen die Menschen grosse Hoffnung auf das «grüne Gold».
Im März kündigten Armenien und Aserbaidschan einen Friedensvertrag an – doch unterzeichnet wurde der bisher nicht. Umstritten ist unter anderem ein kleiner Streifen im Süden des Landes.
Die Golfstaaten haben sich in den letzten Jahren sowohl Israel als auch dem Iran angenähert. Nun bieten sie sich als alternativlose Vermittler an.
Seit über zehn Jahren sitzt der ägyptische Blogger und Aktivist Alaa Abdel Fattah unrechtmässig in Haft. Seine Mutter kämpft im Hungerstreik für internationale Aufmerksamkeit.