Umgang mit Raubkunst: Ende des Sonderfalls

Nr. 26 –

Brisanter Sammelband: Die Essays und Fallstudien in «Museen in der Verantwortung» zeichnen ein eindringliches Bild vom Schweizer Kunsthandel mit Opfern des Holocaust.

Gemälde «Le jardin de Monet à Giverny» von Claude Monet
Abgehängt: «Le jardin de Monet à Giverny» von Claude Monet. Bild: Sammlung Emil Bührle, Dauerleihgabe im Kunsthaus Zürich

2009 unterschrieb die Schweiz eine folgenreiche Erklärung. Im tschechischen Terezín einigte sie sich mit über vierzig weiteren Staaten darauf, dass «gerechte und faire Lösungen» zu finden seien für Besitzer:innen, die Kunstwerke «unter Zwang» preisgegeben, versteigert oder verkauft hätten. Kunst also, die Verfolgte des NS-Regimes veräussern mussten, um ihr Überleben zu sichern; oft weit unter den marktüblichen Preisen.

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