Literatur: Auf dem Absprung

Nr. 51 –

Vom Poetry-Slam zum Mundartroman: Der Wahlbielerin Olga Lakritz gelingt mit «so öppis wie d wahrheit» ein toller Roman über Privilegien und Polizeigewalt.

Portraitfoto von Olga Lakritz
«Verunsicherungen zwingen dich dazu, Haltungen einzunehmen»: Olga Lakritz.

Olga Lakritz versucht nicht, irgendwo anzukommen – zumindest nicht im Schreiben. Stagnation sei unvereinbar mit ihrem Verständnis von Kunst, sagt die Dreissigjährige. «Und es entspricht letztlich der kapitalistischen Logik, zu reproduzieren, was schon einmal funktioniert hat, weil es funktioniert hat.» Als Autorin wolle sie sich vielmehr ausprobieren und auch mal scheitern dürfen. «Ich strebe nicht nach Perfektion. Wenn du wach durch die Welt gehst, kannst du überall noch etwas lernen.»

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