Literatur: Wenn Sex als überholt gilt

Nr. 51 –

Buchcover von «Schwindende Welt»
Sayaka Murata: «Schwindende Welt». Roman. Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe. Aufbau Verlag. Berlin 2025. 267 Seiten.

Die japanische Autorin Sayaka Murata schreibt am liebsten über Aussenseiter:innen und stellt in ihren Büchern die Regeln des Zusammenlebens radikal infrage. Das ist auch in ihrem jüngst auf Deutsch erschienenen Roman «Schwindende Welt» nicht anders. Im Original bereits vor zehn Jahren publiziert, wirkt der Text immer noch verstörend aktuell. Murata entwirft darin eine Welt, in der Sex überflüssig geworden ist – und entzieht damit unseren vertrauten Vorstellungen von Liebe, Familie und Begehren die Grundlage.

Um diesen Artikel zu lesen, haben Sie drei Möglichkeiten:

Jetzt die WOZ abonnieren Login (für Abonnent:innen) App laden und Einzelausgabe kaufen