Demonstrationen im Iran: Isoliert wie nie zuvor

Nr. 2 –

Immer mehr Widerstand, immer mehr Tote. Das Regime steht erneut unter Druck – nun sendet auch noch Donald Trump mit dem Angriff auf Venezuela eine Botschaft an den Iran.

Umzug von Händlern über eine Strassenbrücke am 29. Dezember in Teheran
Fotos von den Protesten sind selten: Hier ein Umzug von Händlern am 29. Dezember in Teheran. Foto: Keystone

«Protest ist legitim, aber Protest ist etwas anderes als Krawall», sagte am Samstag Ajatollah Ali Chamenei bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach langer Absenz. Die «Randalierer», fügte er hinzu, müssten «in ihre Schranken gewiesen» werden. Anders als sonst üblich waren Chameneis altbekannten Drohungen für ihn ungewohnt beschwichtigende Worte vorausgegangen. In seiner Fernsehansprache deutete der 86-jährige Revolutionsführer an, dass die wirtschaftliche Lage des Landes schwierig sei, und stellte einen Dialog zwischen den Machthabern und dem Volk in Aussicht.

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