Pop: Unheimlich flüchtig

Nr. 4 –

Die Songs von Earth klingen wie Rockmusik aus der Steinzeit. Ein Porträt aus Anlass ihres baldigen Auftritts in Bern.

Adrienne Davies und Dylan Carlson von Earth stehen vor grossen Kakteen
«Unsere Musik soll sich anhören, als wäre sie schon immer da gewesen, auch wenn jemand sie zum ersten Mal hört»: Adrienne Davies und Dylan Carlson von Earth auf einer Aufnahme von 2015. Foto: Sean Stout

Seit 1989 bewegt sich diese Band in ihrer eigenen Zeit. Wenn man im Geister-Americana von Earth gerade die Gegenwart hört, hat das also vermutlich mehr mit der Gegenwart als mit Earth zu tun. Die repetitiven, sehr langsam gespielten Stücke wie auch die Geschichte der Band selbst scheinen weniger einer linearen Entwicklung als zyklischen Bewegungen zu folgen, durch die Earth in sich wandelnder Form immer wieder dieselben Motive passieren.

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