Lyrik: Aus Versehen ein schöner Tag

Nr. 6 –

Buchcover von «Linke Melancholie»
Mesut Bayraktar: «Linke Melancholie». Gedichte. Autumnus Verlag. Berlin 2025. 80 Seiten.

Da sind zum Beispiel die Eltern, die hart gearbeitet haben, damit die Kinder es einmal besser haben. Und was macht der Sohn? Er veröffentlicht einen Gedichtband. «Linke Melancholie» heisst das Lyrikdebüt des Schriftstellers und gelegentlichen WOZ-Autors Mesut Bayraktar, das Arbeiter:innen in den Mittelpunkt stellt: prekär auf dem Bau, in der Zeche, am Fliessband Arbeitende; ihre kaputten Hände und Rücken; auch Kriegsversehrte, Migrant:innen, Obdachlose und weitere von der Gesellschaft an den Rand Gedrängte. Und eben seine Eltern.

Um diesen Artikel zu lesen, haben Sie drei Möglichkeiten:

Jetzt die WOZ abonnieren Login (für Abonnent:innen) App laden und Einzelausgabe kaufen