Biografie: Eine ausserordentliche Intellektuelle

Nr. 9 –

Der deutsche Journalist Willi Winkler hat eine kritische Biografie zu Hannah Arendt geschrieben, in der Martin Heidegger eine tragende Rolle spielt.

Porträt von Hannah Arendt an einer Mauer im Hinterhof ihres Geburtshauses in Hannover-Linden, daneben ist ihr Spruch «Niemand hat das Recht zu gehorchen» aufgemalt
Warnerin vor einem neuen Faschismus, in Europa und in den USA: Porträt von Hannah Arendt im Hinterhof ihres Geburtshauses in Hannover-Linden. Foto: Hannes Grobe, Wikimedia Commons

Auf die Frage ihres Freundes, des Politikwissenschaftlers Hans Morgenthau, ob sie «eigentlich links oder rechts» sei, antwortete Hannah Arendt drei Jahre vor ihrem Tod, dass sie das nicht wisse. Sie bevorzuge das Denken «ohne Geländer». Die nicht selten umstrittenen Ergebnisse dieses Denkens diskutiert Willi Winkler in seiner umfangreichen Biografie, die letztes Jahr zu Arendts 50. Todestag erschienen ist. Winkler schreibt mit kritischer Sympathie über die deutsch-amerikanische Jüdin, die sich viele Feinde machte; wozu auch ihre Streitlust und ihr Hang zu Sarkasmus und Polemik beitrugen.

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