Bürgerrecht (Teil 1): «Sie hätten ja auch einen Schweizer heiraten können»

Nr. 9 –

Die Geschichte der Familie Spada Pfister aus Basel ist ein Beispiel dafür, wie lange das Schweizer Bürgerrecht frauenfeindlich war. Bis weit in die achtziger Jahre bekamen das auch Schweizerinnen und ihre Kinder zu spüren.

Illustration mit Gesichtern und Elementen aus Pässen

Die meiste Zeit ihres Lebens hat Kathrin Spada Pfister, Jahrgang 1948, in Basel verbracht. Hier wuchs sie auf und bildete sich später an der Kunstgewerbeschule zur Zeichen- und an der Universität zur Italienischlehrerin aus. Hier lebt sie auch heute. Sie sei privilegiert aufgewachsen, sagt sie – als Kind sozial engagierter und weltoffener Eltern aber früh für Ungerechtigkeiten sensibilisiert worden. Der Vater, ein Historiker, der für das Internationale Rote Kreuz tätig war, schrieb unter anderem ein Buch über «Die Einbürgerung der Ausländer in der Stadt Basel im 19. Jahrhundert».

Um diesen Artikel zu lesen, haben Sie drei Möglichkeiten:

Jetzt die WOZ abonnieren Login (für Abonnent:innen) App laden und Einzelausgabe kaufen