Kampfjetbeschaffung: Ein Schrecken ohne Ende

Nr. 11 –

Das wichtigste Beschaffungsprojekt der Armee läuft finanziell komplett aus dem Ruder. Trotzdem wollen linke Sicherheitspolitiker:innen auf eine Anti-F-35-Initiative verzichten. Warum?

ein F/A-18-Kampfjet und die Fliegerabwehrkanone 63/12 auf dem Flugplatz Payerne
«Es ist filmreif: Wir kriegen weniger, zahlen aber mehr». Auf dem Flugplatz Payerne stehen der F/A-18-Kampfjet und die Fliegerabwehrkanone 63/12 rum. Foto: Donat Achermann, VBS/DDPS

Priska Seiler Graf lacht herzhaft, «dabei ist es ja zum Weinen». Seit zehn Jahren ist die SP-Nationalrätin aus der Flughafenstadt Kloten Mitglied in der Sicherheitspolitischen Kommission (SiK). Kaum jemand im Bundeshaus hat die Schweizer Rüstungsgeschäfte des letzten Jahrzehnts enger begleitet als die 57-Jährige. Allen voran das skandalträchtigste: die Beschaffung des US-amerikanischen Kampfjets F-35.

Um diesen Artikel zu lesen, haben Sie drei Möglichkeiten:

Jetzt die WOZ abonnieren Login (für Abonnent:innen) App laden und Einzelausgabe kaufen