Benzinmangel in Ostafrika: Tägliches Tanken
Als Folge steigender Energiepreise und blockierter Handelsrouten steigt die Inflation überall an, die Treibstoffreserven werden knapp. Besonders betroffen sind die Teebäuer:innen in Kenia.
An den Tankstellen in Ugandas Hauptstadt Kampala herrscht Hochbetrieb, denn die Menschen befürchten, dass aufgrund des Krieges im Nahen Osten bald der Sprit knapp wird. Fast täglich steigen die Preise, deswegen gehen viele Auto- und Taxifahrer:innen immer häufiger tanken.
«Bitte volltanken», sagt Daniel Katureebe, der mit seinem Auto an die Zapfsäule ranfährt. Er blickt prüfend auf die Anzeige seiner Konsole. Eigentlich ist der Tank noch zu drei Vierteln voll. Aber: «Man weiss ja nie, wann die Preise ins Unermessliche steigen.» 5299 ugandische Schilling kostet ein Liter bleifreies Benzin derzeit, umgerechnet 1.13 Franken. Zum Vergleich: Vor Beginn des Krieges gegen den Iran lag der Preis bei 5000 Schilling. Trotz Waffenstillstand ist er noch wieder gesunken.