Kunst: Ein Bankett für Mensch, Tier und Pflanze

Nr. 16 –

Bei der zweiten Wiener Klimabiennale verharrt noch vieles im Modus der Recherche und des Warnens.

Besucher:innen in der Ausstellung «Refuge for Resurgence»
Zu Tisch: Das Designstudio Superflux deckt mit «Refuge for Resurgence» für die Ära des ­Postanthropozäns auf. Foto: © Superflux

7000 Eichen. Als Joseph Beuys 1982, zur Documenta 7, seine berühmte Aktion lancierte, bei der Bäume jeweils zusammen mit ­einem Basaltstein überall in Kassel gepflanzt wurden, stand nicht nur die Kunstwelt kopf. «Scharlatan» war noch der mildeste Vorwurf gegen den Guru der Sozialen Plastik. Heute gilt ­«7000 Eichen» als exemplarische Arbeit zur ökologischen Verantwortung der Kunst. Die Pariser Exbürgermeisterin Anne Hidalgo muss Beuys’ Motto «Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung» im Hinterkopf gehabt haben, als sie den Platz vor ihrem Rathaus entsiegeln und einen Stadtwald darauf anlegen liess.

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