Rechtsruck in Lateinamerika : Fehlende Zukunftsvision

Nr. 22 –

In vielen Staaten Lateinamerikas prägt Gewalt den Alltag. Die Linke bleibt eine überzeugende Antwort schuldig.

Die Lage in Lateinamerika ist politisch unübersichtlicher denn je. Noch vor wenigen Jahren schien es, als habe sich ein progressiver Zyklus etabliert: Lula da Silva kehrte in Brasilien ins höchste Amt zurück, Gustavo Petro gewann in Kolumbien erstmals die Präsidentschaft für die Linke, in Mexiko konsolidierte die Morena-Bewegung ihre Macht mit dem Wahlsieg von Claudia Sheinbaum.

Doch parallel dazu erstarkten überall rechte und rechtsextreme Kräfte, die sich an den Strategien von US-Präsident Donald Trump orientierten und Wahl um Wahl gewannen.

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