Nr. 22/2019 vom 30.05.2019

«Wir sollten wachsam sein, wenn wir über unsere Beziehungen zu wilden Wesen und Landschaften schreiben. Faschismus ist ein einfallsreicher Parasit»

Der Christchurch-Attentäter beschrieb sich selber als «Ökofaschisten», der Unabomber feierte die menschenleere Natur als «Gegenideal zur Technologie». Die Natur als Sehnsuchtsraum für Misanthropie und Faschismus hat eine literarische Tradition. Wie das britische Nature Writing von einem grünen, weissen England jenseits von Stadt und Technik träumt.

Von Richard Smyth

Somerset, Südengland, zirka 1920. «Sehnsüchtig reden wir über ‹unser› Land als verlorenes Arkadien und treiben ein falsches Spiel mit Ideen wie ‹ursprünglich› und ‹einheimisch›.» FOTO: PAUL THOMPSON, GETTY

Es gibt eine Schlange in unserem Garten Eden. Oder vielmehr: Unser Garten Eden ist die Schlange – subtil, verführerisch, voller falscher Versprechen, lockt sie uns ins Verderben. Das Land, in dem wir leben, ist nicht mehr grün und lieblich. Doch während wir uns einen Weg zurück ins Paradies ertasten, riskieren wir, die Tür zur Dystopie aufzustossen. Die Landschaft vieler moderner Texte zur Natur wird von den Gespenstern des Faschismus heimgesucht.

In ihrem einflussreichen Roman «H für Habicht» (2014) beschreibt Helen Macdonald eine Herde Hirsche und Rehe in der Nähe des Hauses ihrer Mutter. Ein Mann mittleren Alters fragt im Vorbeigehen, ob ihr das nicht Hoffnung mache. «‹Hoffnung?› – ‹Ja,› sagt er. ‹Ist es nicht beruhigend, dass es immer noch solche Dinge gibt, ein echtes Stück Altes England, trotz all der Migrantinnen und Migranten, die reinkommen?›»

Das Alte England ist ein grünes Land, aber natürlich auch ein weisses.

Weisse NationalistInnen denken, ihr «Land» sei bedroht. Der 28-jährige Australier, der am 15. März im neuseeländschen Christchurch fünfzig MoscheebesucherInnen ermordete, ist einer von ihnen. In seinem Manifest beschreibt er sich selbst als «Ökofaschisten» und bezieht sich damit auf eine Bewegung, in der Umweltschutz und die propagierte weisse Überlegenheit zusammenkommen.

Ökofaschismus ist eine moderne Ideologie, angefacht vom Internet, aber ihre Wurzeln gehen tiefer – und werden oft vergessen.

Von Birken zu Birkenau

2018 landete Henry Williamsons Buch «Tarka der Otter» von 1927 in einer Meinungsumfrage zum Thema «Das beliebteste Naturbuch Grossbritanniens» auf Platz zwei. Williamson war ein Ideologe des Landlebens, ein Naturalist, naiv und einzelgängerisch – aber eben auch ein Nazi, ein leidenschaftlicher Bewunderer des «grossen Manns hinter dem Rhein» und ein Anhänger von Oswald Mosleys British Union of Fascists.

Williamson war beileibe nicht der einzige Faschist, der in der englischen Zurück-aufs-Land- Bewegung aktiv war, mit ihrer protektionistischen Nostalgie für ein verschwindendes – reales oder erfundenes – ländliches England.

Im Faschismus von Williamson spiegelt sich die faschistische und antisemitische «Bauernpolitik» aus dem zentralen und östlichen Europa der Zwischenkriegszeit mit Nazideutschland als Speerspitze. Wie die WissenschaftlerInnen Robert G. Lee und Sabine Wilke gezeigt haben, war die «Natur mit ihrer ganzen Gewalt und Schönheit das wichtigste Modell, um deutsche Geschichte und Identität im Dritten Reich zu beschreiben und zu begreifen». Die anti-industrielle deutsche Romantik des 19. Jahrhunderts beförderte den Gefühlsüberschwang für die Ideologie der deutschen Erde und des deutschen Waldes. «Man konnte diesen Bildern nicht entkommen und kann es bis heute nicht», schreibt Paul Scraton in seinem Buch «Ghosts on the Shore» (2017). «Das deutsche Wort für einen Wald aus Buchen, eigentlich ein ganz normales beschreibendes Wort (...), trägt nun die Last einer ganz anderen Bedeutung: Buchenwald. Der Name des Vernichtungslagers von Auschwitz? Birkenau.» Eine Art Umweltbewusstsein war fester Bestandteil der ultrarechten Politik dieser Zeit: Das erste gesamtdeutsche Umweltschutzgesetz trat 1935 unter Hitler in Kraft.

Nichts davon ist neu. Williamsons Karriere nach «Tarka der Otter» war geprägt von den Appellen seiner Verleger, «das politische Zeug» aufzugeben und zur Flusslandschaft von Devon zurückzukehren. Gleichwohl ist es um seinen Faschismus auffallend still. Während sich  die Werke von Romanautoren wie Knut Hamsun, Wyndham Lewis und Pierre Drieu la Rochelle kaum noch von den faschistischen Vorlieben ihrer Autoren trennen lassen, bekommt «Tarka» eine Art Freipass, wenigstens in der populären Wahrnehmung. Haben wir LeserInnen von ländlichen Memoiren, lyrischen Naturgeschichten, Erzählungen aus den lieblichen Hügeln einen kollektiven blinden Fleck, was das Politische angeht?

Normalisierung durch Bio

2012 hat die deutsche Heinrich-Böll-Stiftung gewisse ultrarechte «grüne» Bewegungen in Deutschland kritisiert. Diese haben ihre Wurzeln in nativistischen ländlichen Gemeinschaften, die nach der Wiedervereinigung entstanden sind. Indem sie sich für Bioprodukte und gesunde, frische Luft starkmachten, «versuchten sie zum ganz normalen Teil der Gesellschaft zu werden, was gefährlich ist, weil sie gleichzeitig äusserst menschenfeindliche Überzeugungen pflegten», schreibt Gudrun Heinrich, die Mitherausgeberin der Studie. Der Historiker Nils Franke sagte gegenüber der Deutschen Welle, dass die extreme Rechte das Umweltdenken als Trojanisches Pferd nutze, um so eine Gefolgschaft bis weit in den Mainstream hinein zu gewinnen – eine politische Strategie, die man direkt bei den Nazis abgeschaut habe.

Diese Art Ökofaschismus floriert heute auch online. Der unterdessen deaktivierte Twitteraccount @Sherwode_Forest («der wahre Geist von England») fütterte seine über tausend FollowerInnen täglich mit einem vergifteten Strahl aus Neonazitum, Antisemitismus und Alt-Right-Memes, dazwischen gabs Tweets zur Klimaveränderung und zum Rückgang von Hecken. Dieses Nebeneinander war kein Zufall: Motivisch wird hier mit der «Vision» eines grünen England gespielt, das zubetoniert wird, damit Häuser für ImmigrantInnen gebaut werden können. Die englische «Rasse» erscheint als existenziell bedroht durch Nichtweisse. Während eine Mehrheit der FollowerInnen ultrarechte Windbeutel der einen oder anderen Sorte waren, gab es unter ihnen auch respektable grün  angehauchte Aktivisten oder Autorinnen. Gut möglich, dass das mit Bequemlichkeit und Unaufmerksamkeit zu tun hatte. Wenn sich ein Account für den Schutz des Waldes einsetzt, kann dahinter doch kein schlechter Mensch stecken, oder? FaschistInnen sind genauso gut im Greenwashing wie Grosskonzerne.

Auch am menschenfeindlichen Rand der Tiefenökologieszene der 1980er Jahre schrieb etwa Edward Abbey von «kulturell-moralisch-genetisch verarmten» ImmigrantInnen, die seine Hoffnungen auf eine «geräumige, ziemlich leere und schöne – ja, schöne! – Gesellschaft»  in den USA trübten. Abbey verkörperte eine Denkart, in der die menschliche Spezies im besten Fall lästig und im schlimmsten Fall eine Krankheit ist. Spinnt man dieses Denken weit genug, wird daraus die Umweltphilosophie des Unabombers: Ted Kaczynski schreibt in seinem Manifest viel über «Natur» – als Versuchsgelände und Formgeberin, als «Gegenideal zur Technologie», verehrt für ihre Menschenlosigkeit, für das, was sie in der Interpretation des Unabombers explizit nicht ist: «Unser positives Ideal ist die Natur. Das heisst, die WILDE Natur: also diejenigen funktionalen Aspekte der Erde und ihrer Lebewesen, die keinerlei menschliche Unterstützung brauchen und ganz frei sind von menschlicher Einmischung und Kontrolle.»

In seinem unentbehrlichen Essay «Das Problem mit der Wildnis» von 1995 macht der US-amerikanische Umwelthistoriker William Cronon einen trockenen Vorschlag: «Der einzige Weg, um die heilige Wildnis von der banalen Menschheit zu schützen, scheint der Selbstmord zu sein.» Bei manchen NaturschriftstellerInnen entsteht der Eindruck, dass sie ihre Einwände  gegen eine kollektive Selbstauslöschung der Menschheit nur pro forma vorbringen. Andere AutorInnen gehen nicht so weit, machen  aber trotzdem klar, dass sie von der Mehrheit  der Menschheit sehr enttäuscht sind. Durch zahlreiche englische Naturtexte zieht sich eine unverkennbare Menschenfeindlichkeit.

In der Stadt nur Zombies

Der Umweltaktivist und Journalist George Monbiot hat sich beim Versuch, seine eigene Idee einer «Neu-Verwilderung» der britischen Umweltbewegung zu umreissen, scharfsinnig ein Zitat des Dichters Lord Byron zu eigen gemacht: «Ich mag die Menschen nicht weniger, aber die  Natur mehr.» Doch wie so oft schwimmt er damit gegen den Strom.

Die Hauptfigur in W. R. Calverts Naturroman «Wild Life on Moor and Fell» von 1937 ist ein Archetyp, der LeserInnen zeitgenössischer Naturliteratur bekannt vorkommen dürfte: «Peter, der Eremit», ein «seltsamer und einsamer Mann», der sich in eine abgeschiedene Hütte zurückzieht. Sein Verkehr mit der Zivilisation beschränkt sich auf einen monatlichen Besuch beim Coiffeur – wo ihn das «oberflächliche und einseitige» Geschwätz «nervt».

Die Abneigungen des schottischen Naturschriftstellers Jim Crumley erstrecken sich anscheinend auf Touristen, die Mainstreammedien, Wissenschaftlerinnen, «Experten», Landwirtinnen und Politiker. Und wenn der «Guardian»-Gastautor Paul Evans eine Zugfahrt beschreibt, schnüffelt er an seinen Mitreisenden, die er Zombies nennt, während sie ihre Sandwiches essen, über Fussball reden und auf ihre Smartphones gucken. Der heutige Naturschriftsteller verachtet Smartphones: Sie sind für ihn nie, sagen wir, eine Möglichkeit zur Vernetzung und Informationsbeschaffung, sondern einzig ein Symbol unseres geistigen Zerfalls. Schwer vorstellbar, dass aus derartiger Verachtung irgendeine Art progressiver Politik entstehen könnte.

Es mag manchmal der Eindruck entstehen, dass die Naturschriftstellerei als Genre diese nostalgische Stadtphobie unterdessen überwunden hat, mit der sie lange in Verbindung gebracht wurde. Die neuen Naturschriftsteller pirschen durch die Grenzzonen zwischen Stadt und Land und beschreiben die raue Schönheit von Kraftwerkruinen und toten Füchsen neben Bahngeleisen. Aber das Urbane wird nur umarmt, wo man es im Einklang mit einer sublimen Ästhetik sieht. Wo es aber Smartphones, Flughäfen, Fernsehgeräte und TouristInnenströme hervorbringt, wird es in der Regel als überflüssig wahrgenommen.

Zivilisation gegen Kultur

In seinem Buch «Authentocrats» (2018) schreibt Joe Kennedy über populäre NaturschriftstellerInnen, die «sich gegen eine vermeintlich künstliche, seelenlose Gegenwart in Stellung» brächten, während ihre Texte selber geprägt seien von «einer Poetik des Dazugehörens und der Selbstsorge, die wie eine industriell vorgestanzte Guetsliform» daherkomme. Hier werde «eine Idee von Wildnis kommerzialisiert» und gleichzeitig «still und heimlich ein patriotischer Traditionalismus» befördert. Und weiter: «Oft schlecht geschrieben, bieten sich diese Texte als valable Alternative zum paranoiden Patriotismus der Ukip und der anderen Rechten an.» Verglichen mit dem Faschismus der English Defence League erscheine diese Literatur «mit ihrem geschmackvollen Konservatismus plötzlich als achtbar».

Kürzlich versuchte der Schriftsteller und Aktivist Paul Kingsnorth in einem Essay, sich das «ursprüngliche Grossbritannien» neu vorzustellen. «Ihr dachtet, es sei verschwunden hinter der Flut der Autobahnen und Shoppingzentren und Bildschirme und Motoren und herumhastenden menschlichen Füsse», schreibt er. «Ein Grossteil davon ist tatsächlich weg.» Grossbritannien habe keine Kultur mehr: «Stattdessen hat es eine Zivilisation, und die Magie ist dieser Zivilisation ein Gräuel. Zivilisationen unterdrücken das Magische, das Geheimnis, Schönheit und Wunder. Sie überlagern diese rauen Aberglauben mit einer Schicht aus Geld, Vernunft und Fortschritt, und umlagert ist das Ganze mit Wachposten aus Zorn und Herablassung. Zivilisationen sind die Feinde echter Orte.»

«Echte Orte»: der Ort direkt hinter dem Hügel, weiter vorne am Weg, hinter dem Waldrand – auf jeden Fall nicht hier, und auf keinen Fall jetzt –, sicher nicht dort, wo all diese schrecklichen Menschen herumstehen.

Die heftige Reaktion gegen Kingsnorths dummen Text erinnert an einen Streit, der 2009 wegen des Songs «Roots» der Retrofolkband Show of Hands ausbrach. Gegen den Willen der Band war der Song von der British National Party annektiert worden. Im Liedtext wird der Verlust der englischen Kultur – und des Folk im Speziellen – beweint und ihre Verdrängung durch «überbezahlte Fussballstars, paradierende Teenager, australische Soaps, US-Rap, Baseballkappen» und so weiter. Der unterdessen  verstorbene Blogger Nigel Longhurst nahm den Song damals rigoros auseinander und erinnerte sich auch an einen Auftritt, wo Folkfans inbrünstig den Refrain mitgesungen hatten. «Natürlich sind alle diese sanftmütigen und bärtigen Folkies keine Faschisten», schrieb er. Und wir können das Gleiche auch von den Naturschriftstellerinnen und -enthusiasten sagen, egal ob bärtig oder nicht, die mit Paul Kingsnorth und seinesgleichen mitjohlen und die das zeitgenössische Leben als unnatürlich verachten und unsere moderne Welt als Unort. Natürlich sind das keine FaschistInnen. Aber wenn der Faschismus vorbeikommt, können sie ihn von ihrem Standpunkt aus womöglich nicht so gut erkennen oder dem Sog seiner Lieder widerstehen.

Wer kann im Grünen leben?

«Ich suche Menschen, die immer schon hier gewesen sind und die zu diesem Ort gehören, wo sie leben. Die anderen will ich gar nicht sehen.» Wenn Kingsnorth im «Guardian» diese Sätze des Reiseschriftstellers Norman Lewis zitieren kann, ohne Aufsehen zu erregen, müssen wir zu Recht besorgt darüber sein. Wie ist es zu einer solchen Normalisierung des Menschenhasses gekommen, und wohin wird uns diese noch führen?

Der Autor Gary Budden hat darauf hingewiesen, dass Roger Deakin, der verstorbene Pate des «New Nature Writing», in seinem selbstverständlichen Privilegiendenken «kein einziges Mal in Betracht zieht, dass Menschen vielleicht nicht freiwillig in schadstoffbelasteten städtischen Gegenden leben, ohne jede Verbindung zur Natur (…). Von da ist es nur ein kleiner Schritt, dass man Arbeiter und Migrantinnen dafür verachtet, dass sie die Welt der Natur weder ‹angemessen› verstünden noch zu schätzen wüssten.»

Ich würde behaupten – und hier würden mir sicher viele, vielleicht sogar die meisten NaturschriftstellerInnen recht geben –, dass vernetztes Denken in Umweltfragen quasi zwingend einen linken Einschlag haben muss. Aber es ist ebenso wahr, dass es virulente Themen in der grünen Debatte gibt – und zwar jenseits von simplen völkischen Begriffen eines weissen, englischen Freibauern –, an die sich problemlos rechte Ideen andocken lassen.

Man kann perfiderweise behaupten,  die Verstädterung sei primär ein Migrationsproblem. Und der weltweite Bevölkerungsdruck kann zum Stock werden, mit dem man die Nationen verprügelt, die nicht mehrheitlich weiss sind; lokale Probleme mit invasiven Tier- und Pflanzenarten scheinen zu Vergleichen mit «Illegalen» geradezu einzuladen. Ein Wildhüter benutzte einmal vielsagend die Bezeichnung «unwillkommene Einwanderer», als wir über Eichhörnchen redeten.

Der Faschismus ist ein einfallsreicher Parasit. Es gibt nicht viele Felder unseres modernen Lebens, zu denen er keinen Zugang findet. Die Naturschriftsteller – oder allgemeiner: die Umweltschützerinnen – sind nicht automatisch oder übertrieben anfällig dafür. Beunruhigend ist vielmehr, dass wir unachtsam werden, wenn es um Natur geht: wenn wir über unsere Beziehungen zu wilden Wesen und Landschaften schreiben, reden und nachdenken. Wir vergessen dann, dass wir wachsam sein sollten.

Trunken von Vogelgesängen

Wir übersehen auch, dass das Genre ein starkes Geschlechtergefälle aufweist. Was nicht weniger bedeutsam geworden ist, seit das gefeierte «einsame, weltentrückte Männchen» eher kein sensibler Akademiker aus Cambridge mehr ist, sondern ein Machoeinzelgänger, der schlecht gelaunt durch die vorstädtische Peripherie streift. Und auch das weitgehende Fehlen von Stimmen aus der Arbeiterklasse und von ethnischen Minoritäten ignorieren wir gern. Sehnsüchtig reden wir über «unser» Land als verlorenes Arkadien und treiben ein falsches Spiel mit Ideen wie «ursprünglich» und «einheimisch».

Trunken von Vogelgesängen und betäubt vom Duft der Wildblumen, bilden wir uns  womöglich ein, das Alte England, dieses grüne schöne Land, sei tatsächlich real und nicht, wie  Helen Macdonald gesagt hat, «ein eingebildeter Ort, eine Landschaft, zusammengebastelt  aus Worten, Holzschnitten, Filmen, Gemälden und malerischen Gravuren».

«Wir suchen Trost in Bildern», schreibt Macdonald, «und säubern die Hügel von jeder Geschichte.» Wir verlieren uns in Träumereien vom Garten Eden. Die Schlange flüstert uns etwas zu, und wir hören hin.

Dieser Text ist in einer leicht anderen Fassung im «New Statesman» erschienen. Aus dem Englischen von Daniela Janser.

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