Nr. 39/2006 vom 28.09.2006

Der Berufsrevolutionär

Ernst Hafen will die ETH zur «weltbesten naturwissenschaftlich-technischen Universität» machen. Bis jetzt hat er vor allem seine Untergebenen verärgert.

Von Marcel Hänggi

Von einer angekündigten Revolution soll die Rede sein und von ihrem Revolutionär. Sowie von der dereinst «besten naturwissenschaftlich-technischen Hochschule der Welt». Zuerst aber ein bescheidenerer Superlativ: Die bekannteste Angehörige der ETH Zürich war diesen Winter Daniela Meuli. Die Sportstudentin gewann in Turin olympisches Gold. Ernst Hafen, ETH-Präsident seit dem 1. Dezember 2005, nannte in einer Rede anlässlich der ersten hundert Tage im Amt drei Punkte, die ihm gezeigt hätten, dass seine Schule top sei. Der dritte Punkt war Meulis Gold.

Herr Hafen, taugt der Vergleich von Wissenschaft und Sport?

«Es liegt in der Natur des Menschen, dass er immer vergleicht, und auch die Unis werden verglichen. So problematisch Ranglisten sein können, sie spielen in der Visibilität der Hochschule eine wichtige Rolle. Der Vergleich mit dem Sport liegt da natürlich auf der Hand.»

Bubengesicht, Managerdeutsch

Ernst Hafen verfolgt eine Vision. Sie trägt den Namen ETH2020 («twenty-twenty»), löst derzeit an der Schule Unruhe aus und soll die ETH an die Weltspitze führen (auf verschiedenen internationalen Ranglisten figuriert die ETH derzeit zwischen Platz 10 und 30). Die ETH soll, schrieb er in der «NZZ am Sonntag», Lokomotive sein «auf dem Weg, der unser Land zu einem erfolgreichen Global Player im internationalen Wettbewerb um Wissen, Bildung und Innovation werden lässt.» Von einer «Revolution von der Industrie- zur Wissenschaftsgesellschaft» schrieb er in einem internen Weblog.

Meuli hat Gold gewonnen, weil sie am schnellsten Snowboard fuhr. Aber wann ist eine Hochschule gut? Und: Wer ist der Revolutionär, in wessen Auftrag und Interesse handelt er?

Ernst Hafen, Molekularbiologe, löste 2005 den Physiker Olaf Kübler ab. Kübler: ein distinguierter, weisshaariger Herr, Ehemann einer bekannten Literaturkritikerin. Hafen: fünfzig, aber mit seinem Bubengesicht wie ein Mittdreissiger wirkend, seine Sprache voller englischer Begriffe (in unserem Interview: asset; milestones; policy; trajectory; mind set; endowment; investing in the future; career path), Promotion mit 27, Vater mit 28, Professor mit 30, eigene Firma mit 42. Bei dem Tempo ist das Leben zu kurz, um nur eines aufs Mal zu tun. Hafen betreut neben der ETH-Präsidentschaft noch seine Forschungsgruppe an der Uni Zürich («Da muss ich längerfristig schauen, ob das weitergeht») und ein Beratermandat der von ihm mitgegründeten Firma («Ein halber Tag pro Jahr»), und in der Freizeit hört er beim Joggen Dostojewski.

Herr Hafen: Was heisst «gut»?

Erstaunlicherweise wurde die Frage in den vielen internen Papieren, Reden, Interviews nie explizit beantwortet. Sie wurde, sagen ETH-Angehörige, auch nicht gestellt.

Der WOZ sagt Hafen: «Die beste Universität ist eine Universität, an die die besten Studierenden, die besten Doktoranden, die besten Professoren kommen wollen. Die aber auch einen lebendigen Austausch hat zu Gesellschaft, Politik und Wirtschaft pflegt.»

Info-Nano-Bio

In seiner Hunderttagerede nannte Hafen als ersten Punkt, der ihm zeige, wie gut die ETH sei: viele Publikationen in «Nature» und «Science». Das Zählen von Publikationen respektive von deren Zitierungen ist ein gängiges Kriterium, Wissenschaft zu bewerten. Aber auch ein viel kritisiertes. Verschiedene Disziplinen lassen sich nicht vergleichen. Was en vogue ist, lässt sich besser publizieren als Neues, was sich vielleicht später als bahnbrechend erweist. Der amerikanische Innovationsforscher J. Roger Hollingsworth sagt: «Peer Review [der Prozess, der entscheidet, ob ein Paper publiziert wird oder nicht] ist ein sehr konservativer Prozess.»

Hafen sagt: «Man muss auch andere Grössen berücksichtigen als die Zitierungen. Es kommt auch auf die Qualität der Ausbildungen an. Und: Zitieranalysen sind rückwärtsgewandt. Wenn die ETH in heutigen Analysen zu den Besten gehört, heisst das, dass sie in den letzten fünf bis zehn Jahren erfolgreich war.»

Leistet sich die ETH intellektuelle QuerdenkerInnen, die jahrelang an etwas forschen, wovon sie nicht wissen, ob es zu publizierbaren Resultaten führt?

«Das ist eines der Elemente, das die ETH gegenüber der Konkurrenz auszeichnet. Tim Richmond, der kürzlich mit dem Benoist-Preis ausgezeichnet wurde, hat fünf Jahre das Projekt verfolgt, die Struktur des Chromatins zu erkennen. Die ETH sagte nie: ‹Fünf Jahre, das ist jetzt aber schon etwas lange.›»

Tatsächlich verfügt die ETH über grosszügige interne Fördermittel, die sie nach eigenem Ermessen vergeben kann. Doch das ist vielen ein Dorn im Auge: Diese Gelder entziehen sich dem Markt der Wissenschaftsförderung.

Kurz vor Amtsantritt kritisierte Ernst Hafen in einem öffentlichen Gespräch die Politik, die immer fordere, dass Wissenschaft schnell zu Anwendungen führe. «Alles soll Info-Nano-Bio sein.» Der Wert freier Grundlagenforschung werde unterschätzt. Das ist unter anderem deshalb bemerkenswert, weil Patrick Aebischer, Präsident der Schwesterschule ETH Lausanne, in einem Interview mit der «Weltwoche» sagte: «Info-Nano-Bio: Das sind, kurz gesagt, die Disziplinen, in die wir deutlich investieren.»

Info-Nano-Bio (englisch ausgesprochen) steht für die Disziplinen, denen im Allgemeinen das grösste Potenzial für «Innovation» zugesprochen wird. Dass sich die Universitäten stärker in deren Dienst stellen, forderten kurz nach Hafens Dienstantritt unter anderem Positionspapiere von SVP und CVP.

Hafen präzisiert im Gespräch: «Natürlich ist Info-Nano-Bio sehr wichtig. Mir ging es darum zu betonen, dass man Forschung nicht immer auf schnelle Erfolge ausrichten darf, weil man im Voraus nicht weiss, ob und wann man Durchbrüche erzielt. Wir brauchen Grundlagenwissenschaft; freie Forschung. Das kann die Wirtschaft nicht leisten, das können nur Universitäten.»

Dem ist nur beizupflichten. Allerdings kontrastieren mit der Aussage gewisse Entwicklungen. Im Juni sendete die Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) einen Alarmruf aus, das - kommerziell uninteressante - Fach «biologische Systematik» sei bedroht; Adressatin war auch die ETH. Die universitäre Toxikologie - mit dem Potenzial, der Industrie lästig zu sein - liegt im Argen, seit 2001 das Tox-Institut von ETH und Uni Zürich geschlossen wurde. Der an der ETH angesiedelte einzige universitäre Lehrstuhl für Landschaftsschutz in der Schweiz wird nach der Pensionierung des bisherigen Inhabers nicht weitergeführt; auch in der Forstwirtschaft wird abgebaut. Der Entscheid, den Landschaftsschutz nicht fortzusetzen, fiel noch in Küblers Amtszeit. Doch viele ETH-Angehörige, die im Bereich Umwelt oder Entwicklung tätig sind, sagen: «Was nichts einbringt, hat es beim Hafen schwer.»

Auf der anderen Seite illustriert Hafen, wie er sich die ETHs der Zukunft vorstellt, am liebsten an der Systembiologie, einem Paradefall von Info-Nano-Bio. Und im Juni gaben die beiden ETH die Schaffung eines Master-Lehrgangs für Kernenergietechnik bekannt. Das fiel zeitlich zusammen mit der Kampagne der Elektrizitätswirtschaft für neue AKWs.

Bedient die ETH hier einen Industriezweig?

«Wir pflegen einen intensiven Austausch mit der Wirtschaft, auch mit der Elektritzitätswirtschaft: Was fordert diese, was können wir leisten? Wir sind zu neunzig Prozent vom Staat finanziert, also haben wir eine Verpflichtung, Leute auszubilden, die unser Land braucht. Die Elektrizitätsbranche hat einen Umsatz von 23 Milliarden Franken. Wenn davon acht Prozent in Forschung und Entwicklung gehen, wäre ein Teil davon in der ETH sicher gut investiert.» Geld, das die ETH brauchen kann. Denn sie will nicht nur besser, sondern auch grösser werden - hundert neue Professuren bis 2020 sind das Ziel, obwohl die Mittel vom Bund stagnieren.

Herr Hafen, angenommen, Ihre Vision tritt ein. Inwiefern ist die Schweiz danach eine bessere Schweiz?

«Bei einem jüngst veröffentlichten Hochschul-Ranking waren fünf Schweizer Universitäten unter den ersten fünfzig. Wenn wir zusammenarbeiten, haben wir ein ungeheures Potenzial; das kann weder England noch Frankreich noch Kalifornien …»

Sie sprechen von den Hochschulen. Welche Vorteile bietet aber eine Schweiz nach Ihren Vorstellungen für die BewohnerInnen?

«Die Hochschulen sind in der Wissensgesellschaft eine Drehscheibe von Talenten und sollen das noch stärker werden. Absolventen gründen Firmen, die Stellen schaffen. Sie spielen aber auch eine wichtige Rolle im Dialog mit der Gesellschaft.»

Beitrag zur Gesellschaft, das bedeutet für Hafen zuerst und vor allem: Beitrag zum Wirtschaftsstandort Schweiz. Im ETH2020-Entwurf ist als Ziel formuliert: «Jedes anwendungsorientierte Kompetenzzentrum hat zwei Jahre nach seiner Gründung mindestens zwei namhafte Forschungsverträge mit Industriepartnern geschlossen.» Besonders skrupulös ist die ETH bei der Wahl ihrer Partner nicht: So unterschrieb sie im Juni eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit mit den französischen Rüstungskonzernen Dassault und Thales.

Gewünschte Schwäche

Dazu passt, dass Hafen - wenn er fordert, ETH-AbgängerInnen dürften nicht nur vom eigenen Fach etwas verstehen - als zusätzliche Fähigkeit «unternehmerisches Denken» fördern will. Böse Stimmen sagen, der Unternehmensgründer Hafen wolle an seiner Schule Klone seiner selbst züchten. Hafen sagt im Gespräch: «Es geht darum, dass ETH-Studenten sich zutrauen, ein Unternehmen zu gründen - nicht, dass sie es alle tun. Fragt man amerikanische Highschool-Abgänger, ob sie sich vorstellen könnten, einmal eine Firma zu gründen, so sagen achtzig Prozent Ja. In der Schweiz sind es vielleicht zwanzig Prozent. Diese Haltung ist in der Schweiz noch zu wenig vorhanden.»

Intern wird die Schulleitung noch viele Widerstände überwinden müssen. Angesprochen auf das Ziel, die beste Hochschule zu werden, reagieren viele ETH-Angehörige mit einem Lächeln. Ernst Hafen gilt als ausgesprochen schwacher Präsident. Viele sagen, mit einem schwachen Präsidenten könne die Politik ihre Vorstellungen einer pflegeleichten, klar bewertbaren, der Wirtschaft dienlichen ETH am besten umsetzen. Die Politik, das ist in erster Linie der ETH-Rat und dessen Präsident Alexander Zehnder. Innerhalb des ETH-Bereichs besteht eine Konkurrenz um Mittel zwischen Zürich und Lausanne; Zürich hat in den letzten Jahren massiv an Lausanne verloren. Die ETH Lausanne unter Präsident Patrick Aebischer entspricht dem stromlinienförmigen Wirtschaftsmotor, wie ihn Zehnder sich wünscht. Es ist von einer Achse Zehnder-Aebischer die Rede. Hier liegt denn der bedeutendste Unterschied zwischen Ernst Hafen und seinem Vorgänger: Olaf Kübler kam aus der ETH und genoss an der Schule einen starken Rückhalt. Hafen kommt von aussen und hat keine Hausmacht. Küblers Frontstellung war gegen den ETH-Rat - das Verhältnis von Kübler und Zehnder war auch persönlich angespannt; Hafen ist der verlängerte Arm Zehnders und muss sich gegen die Angehörigen seiner Schule durchsetzen. Die Beschlüsse der Schulleitung zur Organisationsreform (vgl. unten) tragen nicht zu Hafens Rückhalt bei.

In seiner Hunderttagerede sagte Ernst Hafen, er wolle, dass sich die SchweizerInnen in Zukunft mit der ETH identifizierten wie einst mit der Swissair. Niemand sonst könne die Lücke füllen, die die Swissair hinterlassen habe. Zur Erinnerung: Die Swissair war schon vor ihrem Untergang ein lebender Mythos. Sie scheiterte am Grössenwahn seines Managements. Es ist der ETH zu wünschen, der Vergleich ihres Präsidenten erweise sich nicht dereinst als gut gewählt.

Ernst Hafen, der Dialog und die Geisteswissenschaften

«Die Diskussion um Chancen und Risiken neuer Technologien muss - aber wissenschaftlich fundiert! - aus der ETH herausgeführt werden», sagt ETH-Präsident Ernst Hafen im Gespräch mit der WOZ. «Wir müssen sagen: Schaut, hier sind die Experten, jetzt diskutieren wir!»

Das hätte die ETH beispielsweise vergangenes Jahr vor der Abstimmung über das Gentech-Moratorium sagen können: «Schaut, hier sind unsere Experten im Pro-, und hier unsere Experten im Kontra-Lager.» Sie tat es nicht. Hafen - noch nicht im Amt, aber mit der Autorität des designierten ETH-Präsidenten - engagierte sich gegen das Moratorium. Dem politischen Beobachter erschien das, zu Recht oder nicht, nur folgerichtig: Der künftige Präsident einer Hochschule, die massiv auf die Unterstützung durch die Industrie angewiesen sein wird, stimmt politisch mit dieser.

Wenn Hafen «Dialog» sagt, meint er nicht «Monolog»? Wer könnte schon - «aber wissenschaftlich fundiert!» - mit den Argumenten der weltbesten Hochschule mithalten? Ernst Hafen sagt, jeder Absolvent und jede Absolventin seiner Schule solle auch WissenschaftskommunikatorIn sein. «Inhalte zu vermitteln, müssen wir noch lernen. Dazu brauchen wir auch die Geisteswissenschaften - unsere eigenen, aber auch die unserer Zürcher Schwesteruniversität.» Mitte September sagte Hafen bei der Einweihung des «weltweit ersten dreidimensionalen Farbdisplays» in der Zürcher Hauptbahnhofshalle, dieses stelle «auch eine Brücke dar zwischen der Sphäre der exakten Naturwissenschaften einerseits und jener der Kunst, der Geistes- und Sozialwissenschaften andererseits». Nun, das Ding sieht hübsch aus - aber Kunst ist das nicht. Und Geisteswissenschaft?

«Da hat Herr Hafen noch grossen Lernbedarf», sagt ein Professor des ETH-Departements für Geistes- und Sozialwissenschaften (D-Gess). «Er sieht die Geisteswissenschaften als Lieferanten von Kommunikationsfertigkeiten. Wir aber erforschen, wie Kommunikation überhaupt funktioniert.

Die D-Gess, die ehemalige Abteilung XII, hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. War sie vormals als Ergänzung gedacht, etwa mit Lehrstühlen für Literatur (deren prominentester Inhaber Adolf Muschg war), soll sie heute die Technik und die Naturwissenschaften reflektierend begleiten. So gibt es nun Lehrstühle für Wissenschaftsforschung, Wissenschaftsphilosophie, Technikgeschichte; auch das Collegium Helveticum, das die ETH gemeinsam mit der Uni Zürich trägt, ist Teil dieses Selbstverständnisses. ETH-Wissenschaftsphilosoph Michael Hampe sagte dazu in der NZZ, die Geistes- und Sozialwissenschaften an der ETH würden damit «sehr viel unbequemer». Etwa, wenn SoziologInnen am Collegium die bequeme Meinung der WissenschaftskommunikatorInnen widerlegen, wer mehr von Gentechnologie verstünde, stehe dieser auch positiver gegenüber.

ETH: Neue Struktur und Zoff

«Die grösste Kontroverse», schreibt die Schulleitung der ETH, habe in den Stellungnahmen zum Projekt ETH2020 das Thema Organisation ausgelöst. Zu diesem Punkt hat sie - der Präsident, der Rektor und die beiden Vizepräsidenten - in einer Klausur am 29. und 30. August Beschlüsse gefasst. Ein Professor bezeichnet die Kommunikation der Beschlüsse als «Betriebsunfall».

Die Stimmung an der Schule sei «saumies - und diese Aussage ist gut belegt».

Konkret: Nach dem Willen der Schulleitung soll diese künftig aus dem Präsidenten und fünf VizepräsidentInnen (Lehre und Forschung; Wissens- und Technologietransfer; Internationale Beziehungen; Finanzen; Infrastruktur) bestehen. Der Rektor fällt weg. Das akademische Kerngeschäft wird von einem neuen Gremium geleitet, in dem der Präsident, der Vizepräsident Forschung und Lehre sowie die VorsteherInnen von neu zu bildenden Unterrichts- und Forschungseinheiten sitzen. Diese bilden eine neue Organisationsebene oberhalb der Departemente.

Das Modell orientiert sich an «vergleichbaren Universitäten wie UC Berkeley, Caltech, MIT». Es wird eine Straffung der Organisation mit sich bringen - oder, wie die ProfessorInnen befürchten: mehr Kontrolle. Einer sagt: «Die Departementsstruktur wurde über zwanzig Jahre aufgebaut, endlich begann sie zu greifen - und jetzt kommt ein neuer Präsident und sagt, die Rolle der Departementsvorsteher sei unklar.»

In der Schulleitung wird die Macht des Präsidenten gestärkt: Der Rektor war von den ProfessorInnen vorgeschlagen, die Vizepräsidenten werden vom Präsidenten eingesetzt. Die Zusammensetzung des Gremiums sagt auch etwas über die Gewichtung aus: Die beiden Kerngeschäfte Forschung und Lehre werden gemeinsam nur mit einer Stimme vertreten sein, genau so wie etwa der Technologietransfer.

«Gegessen» sei diese Reform noch nicht, sagt Renato Zenobi, Präsident der Lehrkörperkonferenz. «Die Schulleitung müsste uns zuerst durch Argumente überzeugen, wenn sie uns an Bord haben will.»

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