Nr. 25/2009 vom 18.06.2009

Das Balkendilemma

Von Stephan Pörtner

Niedrig ist es dort, wo das Höchste unter einem Meter breit ist. Dies beschäftigte Heinrich Meier seit seiner Kindheit, denn er schlug sich auf Grund dieses physikalischen Gesetzes ständig den Schädel am Türbalken an. Obwohl der weit über einen Meter breit und alles andere als niedrig war. Trotzdem schaffte es Meier, der sonst überhaupt nichts von einem Tollpatsch und Hampelmann hatte, nur am Sonntagmorgen von der Küche in die Stube zu treten, ohne dass es kardauzte. Er ging an die Universität zu Basel, studierte Quantenphysik und wurde eine Koryphäe. Das Balkendilemma löste er Jahre später, indem er das Haus anzündete.

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