Nr. 35/2010 vom 02.09.2010

Heute mit: Ennio Mariani

Von Stefan Keller

In der WOZ sind weitreichende Veränderungen angesagt. Welche? WOZ-Leute berichten:

Was ist los auf der WOZ?

Ennio Mariani, Informatiksupport: Es gibt eine neue WOZ, aber ich habe das nur am Rande mitbekommen.

Weil du hier nur befristet als Stellvertretung arbeitest?

Und gerade kurz vor dem Umbau gehe ich jetzt wieder.

Diesen Dienstag war dein Abschiedsapéro. Wie lange bist du auf der WOZ gewesen?

Acht Monate. Genau in der Zeit, in der die grossen Umstellungen der Informatikabteilung vorbereitet werden mussten.

Was habt ihr umgestellt?

Wir haben die neue Creative Suite im ganzen Layoutbereich installiert.

Ein Programm ...

... ja, das hätten wir sowieso gemacht, aber nun haben wir den Umbau zum Anlass genommen. Um eine neue Version der Creative Suite zu installieren, mussten wir auch das Betriebssystem wechseln. Wir haben jetzt Leopard installiert. Das machten wir gleich in der ganzen WOZ.

Ausser auf meinem Computer. Ich habe noch Tiger.

Da wo du sitzt, braucht es ohnehin einen neuen Computer.

Du bist von Beruf Informatiker?

Ich habe eine Lehre gemacht als Systemtechniker.

Und wie bist du auf die WOZ gekommen?

Die Stelle war ausgeschrieben. Ich wollte schon immer bei der WOZ arbeiten.

Du hast die WOZ gelesen?

Ja, schon eineinhalb Jahre oder so. Und ich wollte auch wissen, wie es ist, in einem kollektiv geführten Betrieb zu arbeiten, weil ich bisher nur andere, streng hierarchisch organisierte Betriebe kannte.

Hat es dir gefallen im Kollektiv?

Es hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn ich selber nicht sehr involviert war, weil ich ja eben nur acht Monate hier gewesen bin.

Was sagst du zur Nullnummer der neuen WOZ?

Sie gefällt mir. Was ich vor allem cool finde: Dass es am Anfang des zweiten Bundes ein neues Gefäss hat für grosse Reportagen, das ist etwas sehr Lässiges. Dort wird dann vertieft über ein Thema geschrieben. Auch die verschiedenen Arten, in denen man die Titelseiten gestalten kann, überzeugen mich. Ich weiss zwar nicht sicher, ob das am Ende alles genauso durchgekommen ist, wie es diskutiert wurde ...

Was machst du jetzt?

Jetzt gehe ich an die Fachhochschule in Wädenswil, um Umweltingenieur zu studieren.

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