Nr. 36/2010 vom 09.09.2010

Heute mit: Daniel Ryser

Von Stefan KellerMail an AutorIn

In der WOZ sind weitreichende Veränderungen angesagt. Welche? WOZ-Leute berichten:

Was ist los auf der WOZ?

Daniel Ryser, Inlandredaktion: Ja, wie immer. Viel recherchieren, viel telefonieren, viel mit dem Auto herumfahren. Pressekonferenzen ...

Du bist der rasende Reporter mit dem Auto.

Genau. Silbriger Opel Corsa, 1,2 Liter.

Wie schnell läuft er?

[Schweigt].

Im Ausland?

Auf der deutschen Autobahn? 180.

Du fährst von Ereignis zu Ereignis und befragst die Leute?

Ja, letzte Woche zum Beispiel: Stadiondebakel St. Gallen. Je mehr Debakel, desto mehr Freude beim Reporter.

Und die Bundesratswahlen stehen vor der Türe.

Die Bundesratswahlen stehen vor der Türe.

Wie ist die Stimmung auf der WOZ?

Sehr gut, sehr gut. Gerade letzthin haben ein paar Jungredaktoren und Jungredaktorinnen spontan an einem Rave teilgenommen. Bis morgens um zehn.

Wie alt sind diese Jungredaktorinnen und Jungredaktoren?

Wie alt ist der Hanimann? Der ist noch saujung.

Jahrgang 1982.

Ja, dann war er wohl der Jüngste, und es ging bis Jahrgang 1979, meine Wenigkeit.

Die neue WOZ, weckt sie bei den Jungredaktoren positive Erwartungen?

Ja. Wird wichtig, wichtig. Gut! Sehr gut. Wird läss daherkommen. Mit vielen lässen Geschichten. Nicht dass ich jetzt schon eine parat hätte. Aber das passiert dann schnell.

Lässe Geschichten gab es schon bisher.

Unbedingt, aber die neue WOZ wird einen noch besseren Rahmen bieten für diese neuen Geschichten. Das wird so sein.

Weshalb?

Weil man die Erfahrungen bündelt, auch die Erfahrungen der letzten Jahre. Die WOZ ist doch eine Zeitung, die stark geprägt ist von den Leuten, die aktuell dort arbeiten.

Und in den letzten Jahren sind junge Raver am Ruder?

... statt alte Kommunisten! Es ist grauenhaft, es geht alles vor die Hunde! Alles geht bachab! Rave statt Marx!

Fussballstadien statt Armeeabschaffung?

Die Armee schafft sich selber ab. Da muss man nicht mehr gross etwas machen. Aber die Stadien schaffen sich noch nicht ab, darum muss man dort noch den Finger draufhalten.

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