Nr. 18/2012 vom 03.05.2012

Buchstaben aus Biel in der Beilage

Von Adrian RiklinMail an AutorIn

Der Print-WOZ liegt eine Zeitung bei, die (fast) ganz ohne Bilder auskommt und nur aus Buchstaben und viel Weissraum besteht: Es handelt sich um die zweite Ausgabe von «La Liesette littéraire», einem Projekt des Literaturinstituts in Biel/Bienne. Die «Liesette» erscheint einmal im Jahr und wird jeweils unterschiedlichen Zeitungen beigelegt.

Nun hat Biel letzthin in dieser Zeitung ja nicht nur für positive Furore gesorgt (siehe WOZ Nr. 14/12). Das hat damit zu tun, dass auch in dieser Stadt, die bis vor kurzem für ihre lebendige Alternativkultur und eine wohltuende Nonchalance bekannt war, ein kühlerer Wind bläst. Einzigartig ist die Stadt aber noch immer – das liegt unter anderem an ihrer Zweisprachigkeit. Es war deshalb ein kluger Entscheid der Berner Behörden, das Schweizerische Literaturinstitut in der einstigen Uhrenmetropole Biel anzusiedeln. An der DichterInnenschule, die in die Hochschule der Künste Bern integriert ist, studieren seit der Gründung im Jahr 2006 nicht nur französisch und deutsch schreibende, sondern auch italienisch und rätoromanisch schreibende JungautorInnen.

In die beiliegende «Liesette» haben es zwar keine italienische oder rätoromanische Texte geschafft, immerhin aber doch auch französische (und solche auf Bärndütsch). Es sind ausgewählte Texte Studierender, ehemaliger Studierender und auch Dozierender des Instituts.

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