Nr. 25/2015 vom 18.06.2015

«Um uns vor der Hölle zu bewahren»

«Frieden und Sicherheit als Ziele der Vereinten Nationen sind nur auf der Grundlage wirtschaftlicher und sozialer Gerechtigkeit zu erreichen.»

Australiens Aussenminister Herbert Vere Evatt an der ersten Plenarsitzung der Uno-Gründungskonferenz in San Francisco am 2. Juni 1945. Evatt setzte durch, dass «die allgemeine Achtung und Verwirklichung der Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle» zum für sämtliche Mitgliedstaaten völkerrechtlich verbindlichen Ziel erklärt wurden.

«Die Uno wurde nicht gegründet, um uns den Himmel zu bringen, sondern um uns vor der Hölle zu bewahren.»

Winston Churchill, britischer Premierminister, im August 1945.

«Wenn das Uno-Gebäude in New York zehn Stöcke verlöre, würde das nicht den geringsten Unterschied machen.»

John Bolton, der 2005 US-Botschafter in der New Yorker Uno-Zentrale wurde, im Jahr 1994.

«Die Uno ist ein Instrument zur Verbreitung des Kommunismus.»

Christoph Blocher vor der ersten Abstimmung über den Uno-Beitritt der Schweiz im Jahr 1986. Die Vorlage wurde verworfen.

«Die Uno wird von den USA dominiert, die die anderen Staaten zu unmündigen Handlangern degradieren.»

Christoph Blocher vor der zweiten Abstimmung über den Uno-Beitritt im Jahr 2002.

Wenn Ihnen der unabhängige und kritische Journalismus der WOZ etwas wert ist, können Sie uns gerne spontan finanziell unterstützen:

Überweisung

PC-Konto 87-39737-0
BIC POFICHBEXXX
IBAN CH04 0900 0000 8703 9737 0
Verwendungszweck Spende woz.ch