Nr. 40/2015 vom 01.10.2015

Prämierte Nachhaltigkeit

Von Adrian Riklin

Die Alternative Bank Schweiz (ABS), mit der auch die WOZ zusammenarbeitet, hat diese Woche den Sustainability Innovation Award der Business School Lausanne erhalten – zusammen mit weltweit sieben weiteren Unternehmen.

Die Unternehmen sind anhand eines Modells bewertet worden, das untersucht, wie elementar Nachhaltigkeit in einem Betrieb verankert ist. Entwickelt hat es Thomas Dyllick, Professor an der Universität St. Gallen, zusammen mit Katrin Muff, Leiterin der Business School Lausanne.

Bei der ABS hat die Jury besonders überzeugt, dass soziale und ökologische Nachhaltigkeit durchgängig in der Unternehmenskultur verankert ist. Zu jedem der prämierten Unternehmen hat die Business School Lausanne zudem eine Fallstudie verfasst, die anderen Unternehmen Ideen zu einer sozialen und ökologischen Unternehmensstrategie liefern soll.

Die ABS, gegründet 1990, wird von über 5000 AktionärInnen getragen und betreut über 30 000 KundInnen. Als sozial und ökologisch orientierte Bank verzichtet sie auf Gewinnmaximierung. Das Geld der KundInnen investiert sie langfristig in soziale und ökologische Projekte. Sie setzt sich zudem für die Gleichstellung der Geschlechter ein.

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