Nr. 28/2021 vom 15.07.2021

Linke Medien in der Schweiz

Von ArbeiterInnenzeitungen bis zu autonomen Blogs

Von Stefan KellerMail an AutorIn

Vor vierzig Jahren, im Juli 1981, erschien die Nullnummer der «Wochenzeitung WoZ» mit einer Einladung zum Abonnement. Seit Oktober 1981 gibt es die WOZ regelmässig. Keine geplante Ausgabe ist jemals ausgefallen, und natürlich liest sich die Zeitung heute ganz anders als damals. Die Geschichte der WOZ liegt seit 2018 als Buch vor, geschrieben von Stefan Howald und erschienen im Rotpunktverlag.

In diesem Heft interessiert uns, was vor der WOZ war: die Geschichte der linken ArbeiterInnenpresse in der Schweiz seit dem 19. Jahrhundert. Im Niedergang kreuzten die Auflagekurven der «Arbeiterzeitungen» jene der aufsteigenden WOZ. Weiter gilt unser Interesse der Alternativ- und Bewegungspresse um 1980, aus der heraus die WOZ entstanden ist. Und wir fragen: Was ist eigentlich heute linker Journalismus? Von der WOZ selber reden wir dabei kaum. Der Zeitstrahl, der durchs ganze Heft die erstaunliche Vielfalt an linken Publikumsmedien darstellt, bleibt voller Lücken – so wie Geschichte es immer ist.

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