Nr. 47/2019 vom 21.11.2019

Game over – Vor vier Jahren schloss die NZZ ihre Druckerei in Schlieren: MitarbeiterInnen erzählen.

Text: Adrian Riklin; Fotos: Ursula Häne

Als die NZZ-Gruppe im November 2014 ankündigte, ihre Druckerei in Schlieren zu schliessen, war das für die WOZ mehr als nur eine weitere Nachricht aus der dramatischen Krise der einst so stolzen Druck­industrie: Sieben Jahre wurde die WOZ in Schlieren gedruckt – bis zur Schliessung im Juni 2015. Im Internetzeitalter vergisst man gern die Magie dieses Moments: die Materialisierung kollektiver Arbeit, tausendfach vervielfältigt. Was wäre eine Zeitung ohne Druckerei und deren MitarbeiterInnen, die Woche für Woche ihr Können einsetzen, damit unser Blatt schön gedruckt in den Briefkästen landet? WOZ-Fotografin Ursula Häne hat in den letzten fünf Betriebs­monaten 18 der 125 damaligen Mit­­arbeiter­Innen  getroffen – und Jahre später einige erneut porträtiert. Zudem hat sie die Druckerei in der Abbruchphase fotografisch interpretiert. Ausgehend  von diesen Bildern schauen wir noch einmal zurück: Was genau ist damals passiert? Wie konnte es so weit kommen? Was sind die sozialen Folgen? Wie steht es um die Druckbranche generell? Und vor allem: Was machen die damaligen NZZ-Mitarbeiter­Innen heute?

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