Aktuelle Ausgabe

Ausgabe Januar 2019 (von 10. Januar bis 16. Januar 2019 als Beilage der WOZ am Kiosk erhältlich oder zusammen mit der WOZ in der App zu beziehen).
(Die nächste Ausgabe erscheint am 7. Februar 2019)

Das Chamäleon von Mexiko

Seit dem 1. Dezember ist Mexikos neuer Präsident López Obrador im Amt. Amlo, wie er genannt wird, will auf dem alten Sumpf einen neuen Staat errichten. Die Widerstände sind enorm, der Terror der Drogenmafia lässt nicht nach, und die Methoden des Präsidenten sind nicht immer demokratisch.

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Willkommen im Überwachungskapitalismus.

Brief aus Beirut

Im Märtyrerdenkmal in der libanesischen Hauptstadt verdichtet sich die komplizierte Geschichte des Landes.

Die Entdeckung der Ungleichheit

Was ist soziale Gerechtigkeit? Eine kritische Lektüre von Marx bis Piketty.

Der Staat bin ich

Wie Präsident Erdogan mit seiner Beratungsresistenz die Türkei ruiniert.

Auf Kosten der KurdInnen

Am 19. Dezember verkündete Donald Trump den Rückzug der US-amerikanischen Truppen aus Syrien. Der Entschluss dürfte das Verhältnis zwischen Washington und Ankara verbessern – und zwingt die syrischen KurdInnen in ein Bündnis mit dem Assad-Regime.

Streit um das Asowsche Meer

Ein Zwischenfall in der Meerenge von Kertsch verschlechtert das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen Russland und der Ukraine noch weiter.

Rumänien auf der Kippe

Am 1. Januar 2019 hat Rumänien die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Ein Stimmungsbild aus dem fernen Osten der Europäischen Union, wo die Hälfte des nutzbaren Bodens von ausländischen Investoren bewirtschaftet wird, die Kluft zwischen Stadt und Land immer grösser wird und ein krimineller Parlamentspräsident die Fäden zieht.

Endstation Tijuana

Seit Jahrzehnten ziehen Menschen aus Honduras, Guatemala und El Salvador gen Norden. Die Reise wird immer gefährlicher.

Wiedersehen in Wigan

Auf seiner Reise durch Nordengland kam George Orwell 1936 auch in die Bergarbeiterstadt Wigan. Ein Jahr später erschien sein Bericht „The Road to Wigan Pier“ – ein Klassiker der Sozialreportage. Heute sind die Zechen von Wigan schon lange geschlossen, und die Armut ist zurückgekommen.

Japan und der Völkerbund

Bei der Pariser Friedenskonferenz 1919 sass Japan mit am Tisch und versuchte, durchaus in eigenem Interesse, ein Verbot der rassistischen Diskriminierung in der Satzung des Völkerbunds zu verankern. Britannien war dagegen – und setzte sich durch.

Der dressierte Mensch

Bis 2020 testet die chinesische Regierung in 43 Kommunen ein ausgefeiltes Sozialkreditsystem. Mit Punktabzug, öffentlichen Demütigungen oder Pluspunkten wird damit über die berufliche Zukunft, den Zugang zu Bildung und Krediten oder die individuelle Reisefreiheit entschieden.