Wahlen in den Niederlanden: Hoffnungsträger und Feindbild

Nr. 45 –

Warum trotz des Siegs der liberalen D66 von einem Ende des Populismus keine Rede sein kann.

Rob Jetten, D66-Chef
Rob Jetten, D66-Chef  Foto: Imago

Im Kampf gegen den Rechtspopulismus hat Europa einen neuen Hoffnungsträger: Rob Jetten, der mit seiner progressiv-liberalen Partei Democraten 66 (D66) letzte Woche die Neuwahlen zum niederländischen Parlament gewann – allerdings hauchdünn. Die rechtspopulistische Partij voor de Vrijheid (PVV) erreichte zwar die selbe Sitzanzahl, D66 erhielt aber mehr Stimmen. Doch da Jetten, den vor wenigen Wochen noch niemand auf der Rechnung hatte, so kometenhaft aufstieg und die PVV mit ihrem Spitzenkandidaten Geert Wilders zugleich schwere Verluste einfuhr, ging der D66-Chef als strahlender Wahlsieger durch die internationalen Medien.

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