Netzwerk aus unlösbaren Knoten

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Filmstill aus «Elephants & Squirrels»: eine Frau mit Fotoapparat

Das Wort «Verstrickung» wird wie der dazugehörige Plural gerne auf Kontexte angewendet, über die man vielleicht nicht gerne spricht, deren Bestehen sich aber beim besten Willen nicht leugnen lässt: unratsame Romanzen, kriminelle Machenschaften oder das Verhältnis der Schweiz zum Kolonialismus. Ein Dokumentarfilm wie «Elephants & Squirrels» von Gregor Brändli ist denn auch nicht dazu da, all diese Dinge zu entstricken – aber immerhin kann er, indem er auffallend elegant durch ein Netzwerk aus unlösbaren Knoten navigiert, eine Diskussion darüber anstossen, an welchem Ende man mit der Entwirrungsarbeit beginnen könnte.

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