EU im Streit um Grönland: Emanzipation oder Eskalation?

Nr. 4 –

Der Streit um die arktische Insel spitzt sich zu. Für Europa bedeutet das, dass die Partnerschaft mit den USA nicht nur neu definiert werden muss, sondern grundsätzlich infrage steht.

Dänische Soldaten bei der Statue des Missionars Hans Egede in Grönlands Hauptstadt Nuuk
«Wir wissen, dass wir stark sein müssen», sagt Ursula von der Leyen. Dänische Soldaten bei der Statue des Missionars Hans Egede in Grönlands Hauptstadt Nuuk. Foto: Marko Djurica, Reuters

Vergangenes Wochenende wurde Ursula von der Leyen deutlich: vor einer «gefährlichen Abwärtsspirale» und untergrabenen transatlantischen Beziehungen warnte die Kommissionspräsidentin der Europäischen Union. Kurz zuvor hatte US-Präsident Donald Trump im sich zuspitzenden Konflikt um Grönland die nächste Eskalationsstufe gezündet: eine Ankündigung von Importzöllen in Höhe von 10 Prozent ab Anfang Februar beziehungsweise 25 Prozent ab dem 1. Juni – wenn den USA der Kauf von Grönland weiterhin verwehrt bleibt. Von den Zöllen betroffen wären: Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland, Grossbritannien, Frankreich, Deutschland und die Niederlande.

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