Weltwirtschaftsforum: Superschurken in Davos

Nr. 4 –

Das Weltwirtschaftsforum ist so prominent besetzt wie noch nie. Der Trump-Effekt, heisst es. Ebenso wichtig ist allerdings der neue starke Mann hinter dem Wef.

Wef-Chef Larry Fink an einer Wef-Veranstaltung
Gut für Lippenbekenntnisse: Wef-Chef Larry Fink. Foto: Denis Balibouse, Reuters

Mehr als ein halbes Jahrhundert lang war Klaus Schwab das Gesicht des World Economic Forum (Wef). 1971 lud der Betriebswirt und Maschinenbauer aus Baden-Württemberg erstmals mehrere Firmenchefs zur «European Management Conference» nach Davos ein, um dort sein von US-Ökonomen geprägtes Credo zu zelebrieren: Ein erfolgreiches Unternehmen solle nicht nur die Anliegen der Aktionär:innen bedienen, sondern jene aller involvierten Akteur:innen – Stakeholder, wie es auf Englisch heisst.

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