Deradikalisierung: Mit Rechten rumalbern

Nr. 5 –

Der Aufstieg der britischen radikalen Rechten ist auch in einem Jugendzentrum in Hull zu spüren. Zu Besuch bei jenen, die versuchen, junge Leute vom Weg in den Extremismus abzubringen.

James Dowdle, JJ Tatten und Harry Foster vor dem Gebäude des «The Warren Youth Project»
«Wir fordern die Jungs heraus und ermuntern sie, ihre Haltung zu hinterfragen»: Die Jugendarbeiter James Dowdle, JJ Tatten und Harry Foster.

JJ Tatten ist seit vielen Jahren Jugendarbeiter, aber es gibt immer wieder Dinge, die ihn überraschen. Vor nicht allzu langer Zeit, als er in ärmeren Stadtteilen Essenspakete verteilte, stellte er fest, dass viele junge Menschen noch nie in ihrem Leben ein Schweinsrippchen gesehen hatten. «Dass sie nicht wissen, wie man es kocht, ja, das hatte ich erwartet – aber dass sie schlichtweg nicht wissen, was es ist, das haute mich um», sagt Tatten.

Um diesen Artikel zu lesen, haben Sie drei Möglichkeiten:

Jetzt die WOZ abonnieren Login (für Abonnent:innen) App laden und Einzelausgabe kaufen