Wissenschaftskritik: Zeit, den Oligarchen die Stirn zu bieten

Nr. 7 –

In einem Essay von 1946 nimmt Aldous Huxley erschreckend hellsichtig die Krisen der Gegenwart vorweg.

Fotomontage: zwei Köpfe bei welchen die Sinnesorgane durch Technik ersetzt wurden
Die Allmacht des wissenschaftlichen Fortschritts: Wenn nur zählt, was gemessen werden kann, werden Menschen zu biologischen Maschinen, warnte Aldous Huxley. Foto: John Lund, Getty

Manchmal springt einen der Titel eines Buches derart an, dass es sich anfühlt, als verursache er einen Kurzschluss im Gehirn. Vielleicht sind wir in dystopischen Zeiten wie diesen auch besonders empfänglich für Geistesblitze, die für einen Moment klare Konturen aus der Düsternis schälen. «Zeit der Oligarchen» jedenfalls trifft definitiv einen solchen Nerv – was umso frappanter ist, als der schmale Band bereits vor achtzig Jahren erschienen ist. Verfasst von einem Briten, der damals längst in Kalifornien lebte und zu den herausragenden «public intellectuals» zählte: Aldous Huxley.

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