Waldbilder: Im Massanzug unter Bäumen

Nr. 11 –

Historische Bilder der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) zeigen die Bedeutung des Waldes für die Schweiz – oft unerwartet ästhetisch.

Aufnahme einer ausgegrabenen Fastigiata-Föhre vor einem Leintuch
«Bonaduz. Ausgegrabene Fastigiata-Föhre mit flachgründiger Bewurzelung, Höhe 2,15 m». Foto des Solothurner Försters Robert Glutz (1873–1914). Alle Fotos: Eidgenössische Forschungsanstalt WSL, Bildarchiv

Der Wald war wichtig. Und wer ihn erforschte, galt etwas. Das ist diesen Bildern anzusehen. Diese Sorgfalt, die Details dieser Versuche: Forstingenieure verpflanzten Bäume aus dem Mittelland in Alpentäler und umgekehrt, um herauszufinden, ob sie am neuen Ort heimisch wurden. Sie untersuchten, wie sich Licht, Schatten, Untergrund und Topografie auf den Wuchs auswirkten. Sie dokumentierten Pilzkrankheiten und Lawinenschäden, Zapfen, Wurzelformen und Stammquerschnitte, moderne Holzschlagmethoden, neue Motorsägen. Die Beschriftungen, die sie hinterliessen, haben oft eine unerwartete Schönheit: «Maloja. Bergföhrenbestand auf Glimmerschiefer». «Links Schattenbuche belaubt, rechts Lichtbuche unbelaubt». «Verjüngungskegel, in den Rosen, Abteilung 13, Winterthur». «Sperbelgraben. Die Wassermessstation Kuttelbad aus der Nähe». «Fast könnte man meinen, diese Bäume sterben ab, doch es war nicht der Fall».

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