Anti-Atom-Protest: 2994 Mahnwachen später droht alles von vorne zu beginnen

Nr. 13 –

Seit der Katastrophe von Fukushima protestieren AKW-Gegner:innen gegen das Atomkraftwerk Beznau. Sie sehen das auch als Beitrag gegen die Gleichgültigkeit.

eine Protest-Gruppe mit «Atomkraft? Nein Danke»-Fahnen vor dem Sitz des Nuklearsicherheitsinspektorats in Brugg
Mehrmals pro Woche stehen sie vor dem Sitz des Nuklearsicherheitsinspektorats in Brugg: Die Gruppe um Heini Glauser (rechts) fordert seit Jahren die Stilllegung des AKW Beznau.

Als in den Tagen nach dem 11. März 2011 fast stündlich neue Schreckensmeldungen über die Kernschmelzen im AKW Fukushima hereinkamen, rief Heini Glauser Freund:innen zusammen, die er von lokalen Ökoaktionen her kannte. Alle waren alarmiert. Immerhin hatten sie mit Beznau ein AKW in ihrer Nachbarschaft, dessen Sicherheit immer wieder angezweifelt wurde. Ausserdem war Brugg der Sitz des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi). Glauser und seine Freund:innen beschlossen, dort mit einer Mahnwache an die Gefahren von AKWs zu erinnern.

Um diesen Artikel zu lesen, haben Sie drei Möglichkeiten:

Jetzt die WOZ abonnieren Login (für Abonnent:innen) App laden und Einzelausgabe kaufen