Literatur/Sachbuch: Rausch hat ein Geschlecht

Nr. 16 –

Buchcover von «Gender und Rausch. Ein Reader»
Plattform Kulturpublizistik der Zürcher Hochschule der Künste: «Gender und Rausch. Ein Reader». Limmat Verlag. Zürich 2025. 368 Seiten.

Männer konsumieren mehr Drogen als Frauen und gehen dabei mehr Risiken ein. Auch Dealer:innen sind meist männlich. Berauschte Frauen in der Öffentlichkeit gelten auch heute noch als peinlich(er). Das zeigt sich etwa beim Blick auf Magazincover: Während konsumierende Männer als attraktiv-verrucht inszeniert werden, überwiegt bei Frauen die Schande – besonders wenn sie Mütter sind wie etwa Britney Spears oder Angelina Jolie. Dass der Umgang mit Rauschzuständen nicht geschlechtsneutral ist, liegt auf der Hand – doch warum gibt es so wenig Literatur darüber?

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