Nr. 35/2010 vom 02.09.2010

Heute mit: Carlos Hanimann

Von Stefan Keller

In der WOZ sind weitreichende Veränderungen angesagt. Welche? WOZ-Leute berichten:

Was ist los auf der WOZ?

Carlos Hanimann, Wirtschaftsredaktion: Viel zu viel ist los auf der WOZ!

Das sagen alle.

Normalerweise bin ich bei einem Interview auch auf der anderen Seite. Dort ist es viel einfacher.

Der Satz, den du vorhin gesagt hast, war auch recht einfach!

Den habe ich abgekupfert! Ich habe ihn in der WOZ gelesen.

Was ist denn zu viel los?

Wir machen die aktuelle WOZ, und dabei sehen wir immer diese dunklen Wolken der neuen WOZ.

Dunkle Wolken?

Dunkle Wolken! Ich habe den Eindruck, es gebe noch unglaublich viel zu tun. Aber vielleicht wird es ja gar nicht so schlimm.

Was gibt es zu tun?

Geschichten aufgleisen! Und zwar sind es jetzt sehr grosse Geschichten. Wenn so eine abstürzt, wird es schwierig. Wenn sie gut wird, ist es super.

Ein neues Gefäss mit langen Texten?

Ja, es heisst «Thema». Ein Themenschwerpunkt jede Woche. Drei Seiten. Am liebsten grosszügig bebilderte, lange Reportagen.

Die man auch langfristig planen muss?

Und sie müssen verheben und aufgehen. Es ist nicht dasselbe, ob man eine Geschichte auf 20 000 bis 25 000 Zeichen schreibt oder auf 10 000. Wenn du einen Text zu lesen anfängst, nach einer Seite umblätterst und siehst, dass da nochmals zwei Seiten kommen, dann muss er schon ziemlich gut sein. Sonst blätterst du weiter. Und schon bist du am Ende der Zeitung!

Das sind die dunklen Wolken, die dich plagen?

Unter anderem. Aber ich möchte nicht nur über dunkle Wolken reden.

Gibt es auch Sonnenstrahlen?

Eigentlich furchtbar, diese Wetterbilder!

Liegt wohl am verregneten Sommer?

Die Sonne kommt dann, wenn die neue WOZ draussen ist.

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