Kulturpolitik : «Es ist mir egal, ob man mich Kulturminister nennt»

Nr.  42 –

Bundesrat Alain Berset hat eine nationale Kulturstrategie ausgerufen. KritikerInnen haben ihm darauf Zentralisierung und Selbstdarstellung vorgeworfen. Im Interview erklärt Berset, warum er seine Strategie weiterverfolgt. Und verrät, wie oft er noch Klavier oder Games spielt.

Glaubt, dass eine volkstümliche Kultur ohne innovative Kunst nicht leben kann: Innenminister Alain Berset im Theater St. Gallen.

WOZ: Herr Berset, dieses Wochenende finden die eidgenössischen Wahlen statt. Kaum ein Thema im Wahlkampf war die Kultur. Warum eigentlich?
Alain Berset: Vielleicht weil die Kultur in unserem Land absolut unbestritten ist, als wichtiges identitätsstiftendes Element? Es ist für uns in der Schweiz ja nicht so einfach, uns selbst zu definieren: Die Schweiz ist vielfältig, oft auch komplex. In der Vergangenheit habe ich gemerkt, dass wir uns deshalb oft durch die Verneinung definieren. Wir sind zum Beispiel nicht in der EU. Wir sind kein Zentralstaat. Wir sind dieses nicht und tun jenes nicht. Wir haben grundsätzlich Mühe, uns positiv zu definieren. Da hilft die Kultur.

Trotz dieser positiven Bedeutung scheint sich die Politik kaum für die Kultur zu interessieren. Auch von Ihrer eigenen Partei, der SP, hört man im Wahlkampf nichts dazu.
Ein Grund dafür liegt sicher auch darin, dass die Kulturförderung auf der Bundesebene keine grosse Rolle spielt. Sie ist eine subsidiäre Aufgabe, die Kulturförderung ist dezentralisiert. Sie passiert draussen im Terrain, nahe bei den Institutionen und nahe bei den Leuten. Das ist sicher eine grosse Stärke, macht es aber auch schwieriger, sie bei eidgenössischen Wahlen anzusprechen. Wir haben neben dem Nationalmuseum und der Nationalbibliothek kaum Institutionen, die das ganze Land prägen. Und der Bund gibt gerade einmal fünf Promille seines jährlichen Budgets für die Kultur aus. Nicht fünf Prozent, nur fünf Promille!

Seit Sie das Departement des Innern leiten, haben Sie versucht, der Kultur einen höheren Stellenwert einzuräumen. Obwohl Sie wenig Geld zur Verfügung haben, sprechen Sie gerne von einer nationalen Kulturpolitik. Was verstehen Sie darunter?
Damit es keine Missverständnisse gibt: Ich habe immer nur von einer nationalen Kulturpolitik gesprochen und nicht etwa von einer nationalen Kultur. Als ich das Thema 2013 lancierte, gab es Kritik. Einige Akteure haben sich empört, es dürfe in der Schweiz doch keinen Kulturminister geben. Auf Kantonsebene schon, aber nicht für die ganze Schweiz.

Die Befürchtung war vor allem, dass die Kulturförderung zentralisiert werden könnte.
Mein Ziel war nie eine Zentralisierung, sondern eine verbesserte Koordination. In der Kulturpolitik engagieren sich sehr viele Akteure: Die Gemeinden und Städte bezahlen jährlich etwa 1,6 Milliarden Franken, die Kantone 1,2 Milliarden, der Bund 320 Millionen. Dazu kommen noch Private, die viel geben. Das Risiko besteht, dass mehrere Milliarden ohne Absprache in die Kultur investiert werden. Das kann zu Doppelspurigkeiten führen, sogar zu kontraproduktiven Entwicklungen. Eine Koordination ist deshalb nötig, und der Bund ist für diese Rolle prädestiniert. Die Diskussion hat uns letztlich recht gegeben. Sie war produktiv, wirkte strukturierend, es gibt kaum mehr Kritik.

Sie dürfen sich jetzt also Kulturminister nennen?
Wissen Sie, die Bezeichnung ist mir persönlich egal. Wichtig ist mir, dass die Akteure gegenseitig Transparenz geschaffen haben und wir bei der Koordination Fortschritte erzielen. Das klappt mittlerweile ganz gut.

Was ist Ihr eigenes Kulturverständnis? Es ist bekannt, dass Sie ein Jazzfan sind und selber Klavier spielen.
Ich hatte immer einen breiten Kulturbegriff, was sicher aus meiner persönlichen Erfahrung kommt. In der Schule mochte ich den Unterricht in Musik und Theater, wir haben auch bei uns in der Familie viel gesungen. Es gehörte dazu, die Fri-Art zu besuchen, das Theaterfestival Belluard, auch das Jodelfest. Später konnte ich am Konservatorium in Fribourg Klavier studieren, wurde Präsident des Jazzclubs La Spirale. Ich glaube, dass eine volkstümliche Kultur ohne innovative Kunst nicht leben kann. Und die innovativste Kunst kann nicht leben, ohne dass es einen breiten Zugang zur Kultur gibt. Das sind zwei Seiten derselben Medaille.

Auch wenn die einzelnen Sparten nicht miteinander korrespondieren?
Ein Austausch findet durchaus statt. Und selbst wenn sich die Sparten nicht austauschen, ist ihr Schicksal doch eng verbunden. Deshalb hat der Bundesrat in der letzten Kulturbotschaft für die Periode 2016 bis 2020 definiert, dass er die kulturelle Teilhabe wie auch die Innovation unterstützen will.

Soeben ist die Vernehmlassung zur neuen Kulturbotschaft zu Ende gegangen. Dabei fällt auf, dass Sie nur eine moderate Erhöhung des Budgets um 30 Millionen Franken fordern. Wenn Sie der Bedeutung der Kultur stärker Rechnung tragen wollen, müsste der Bund da nicht mehr investieren, beispielsweise ein Prozent seiner Ausgaben?
Ein Prozent würde 700 Millionen bedeuten, jetzt sind wir etwa bei der Hälfte dieser Summe. Ich glaube nicht, dass eine solche Erhöhung derzeit politisch möglich wäre. Wie gesagt haben wir sehr viele Akteure, die sich engagieren. Für mich bleibt deshalb als Hauptziel, die strukturierende Rolle des Bundes zu stärken. Wir haben 2015 einen finanziellen Sprung gemacht, der mehrheitsfähig war, und wir machen jetzt wieder einen. Sicher, man kann mir vorwerfen, ich sei zu pragmatisch. Aber mein Ziel war immer, Erhöhungen vorzuschlagen, die eine Chance auf Zustimmung haben, damit die Diskussionen nicht blockiert werden.

Wie viel Geld gesprochen wird, ist die eine Frage, wo es investiert wird, die andere. Besonders umstritten sind die neu geschaffenen «Schweizer Preise». Die «SonntagsZeitung» hat recherchiert, dass mehr als die Hälfte des Geldes in die Promotion fliesst und nicht zu den ausgezeichneten Künstlerinnen und Künstlern. Es ist von «Bersets Glamourmaschine» die Rede. Was sagen Sie zu dieser Kritik?
Sie könnte für meine Vorgänger fast beleidigend wirken. Ich habe die Idee der Preise ja geerbt, sie war ein Auftrag des Parlaments. Am Anfang, als ich mein Amt im Departement des Innern antrat, dachte ich: Puh, jetzt muss ich das umsetzen. Aber in der Zwischenzeit sehe ich, dass die Idee gut war. Die Preise sind der beste Weg, um Künstlerinnen und Künstlern eine unabhängige finanzielle Unterstützung zu gewähren. Und zwar ohne jede Auflage, wie das in anderen Ländern der Fall ist. Die Kunstschaffenden sind froh um diese Freiheit.

Dafür bräuchte es aber nicht unbedingt Preise, bei denen die Promotion viel kostet.
Die Preise sind ja nicht eine Geldverteilungsübung. Dann könnten wir auf eine öffentliche Verleihung tatsächlich verzichten und einfach das Geld auszahlen. Nein, es geht auch darum, die Künstlerinnen und Künstler zu pushen und ihnen eine Bühne zu bieten. Durch die Promotionsmassnahmen werden sie im Inland, aber auch im Ausland bekannter, was für ihre Karriere förderlich ist. Und die häufig schlecht dokumentierte Arbeit der Gewinnerinnen und Gewinner kommt ins Langzeitgedächtnis der Schweizer Kultur. Ob es bei den Verleihungen Effizienzpotenziale gibt, darüber lasse ich gerne mit mir diskutieren. Aber nicht darüber, ob es generell eine Promotion braucht.

In der Kritik zu den Preisen hiess es auch, dass der Staat die Kultur instrumentalisiere.
Das finde ich einen ziemlich eigenartigen und abgehobenen Vorwurf. Wer behauptet, die öffentliche Hand habe in der Kulturförderung nichts zu suchen, hat nicht sehr viel verstanden von der Schweiz und vom Kunstschaffen in der Schweiz. Man kann schon sagen, die Kultur solle sich ganz alleine entwickeln. Dann wird die Kulturförderung einfach von Privaten und Firmen bestimmt.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die fehlende Zusammenarbeit mit bestehenden Preisen. Der Buchhändler- und Verlegerverband etwa kritisiert, dass der Literaturpreis des Bundes den Buchpreis des Verbands konkurriert.
Es gibt nicht nur Platz für einen Preis. Wichtig ist, dass es in der Schweiz eine gut funktionierende Produktionskette von Büchern gibt. Die beiden Preise leisten an unterschiedlichen Stellen eine Unterstützung: Der Buchpreis, der von den Verlagshäusern und Buchhandlungen vergeben wird, richtet seinen Fokus stärker auf die Bücher, der Literaturpreis auf die Autorinnen und Autoren. Zudem ist der Literaturpreis auf die ganze Schweiz ausgerichtet. Der Bund ist aber für eine Annäherung offen, wenn es dafür gute Gründe gibt. Beim Theaterpreis und dem Hans-Reinhart-Ring hat sich gezeigt, dass eine gute Zusammenarbeit möglich ist.

Kommen wir vom Geld zum Inhalt der Kulturbotschaft. Der Bund will in den nächsten vier Jahren interaktive Medien fördern, insbesondere auch die Gameproduktion. Was interessiert Sie persönlich daran?
Bon, ich spiele auch gerne, komme aber leider selten dazu. Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Gameproduktion zuerst selbst nicht so auf dem Radar hatte. Aber dann war ich zu Besuch beim Festival Numerik Games in Yverdon und beim Ludicious in Zürich, auch an der Gamescom in Köln. Dabei konnte ich Kontakte zur Szene knüpfen und habe immer mehr verstanden, was für ein kreatives Feld die Games sind, zwischen Kultur und Technologie. Wo die Grenze verläuft, ist nicht ganz klar, und das sagt sehr viel über die Entwicklung der Kultur von heute aus: Die Grenzen verschwimmen, und das ist doch ganz interessant. Mit dem Präsidenten der Jury des Designpreises habe ich jährlich Diskussionen, was überhaupt Design ist. Vor zwanzig Jahren war das noch klarer, aber heute gehört zum Beispiel auch Gamedesign dazu.

Ist die hiesige Gameproduktion im internationalen Vergleich überhaupt bedeutsam?
Ja, sie ist im Ausland relevant, aber in anderen Bereichen als die grossen Player. Es verhält sich ähnlich wie beim Film. Es gibt Schweizer Regisseure, die die Filmgeschichte mitgeprägt haben. Aber nicht mit Riesenproduktionen. Bei den Games holen sich Schweizer Spiele internationale Preise und Auszeichnungen in Nischen, in denen Innovation gefragt ist. Überhaupt lässt sich die Entwicklung der Film- und der Gameförderung gut vergleichen: Der Bund wurde in den fünfziger Jahren beim Film aktiv, weil dessen Förderung die Möglichkeiten von Gemeinden und Städten überstiegen hat. Nun nehmen wir mit den interaktiven Medien eine neue Entwicklung auf.

Wenn man sich durch die Kulturbotschaft liest, dann tönt die Unterstützung der Gameindustrie wie die reinste Wirtschaftsförderung. So soll die Sichtbarkeit von Schweizer Games in «äusserst kompetitiven internationalen Märkten» verbessert werden. Ist das tatsächlich die Aufgabe von Pro Helvetia? Müsste da nicht eher Economiesuisse einspringen?
Die Kulturförderung unterstützt nicht die Industrie, sondern innovative Computerspiele, die eine hohe künstlerische Qualität aufweisen. Um sie einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, müssen sie wahrgenommen werden. Und das funktioniert eben nur, wenn sie den Zugang zum Markt haben. Man soll die wirtschaftliche Relevanz der Kultur aber auch nicht unterschätzen und denken, sie sei bloss «nice to have». Die Gameindustrie hat heute weltweit schon die dreimal höhere wirtschaftliche Bedeutung als die Filmindustrie. Dreimal mehr!

Macht die Kultur nicht einzigartig und unverzichtbar, dass sie nichts muss und alles kann? Wenn es einem schlecht geht, hilft ein gutes Buch oder schöne Musik.
Wenn Sie ein gutes Buch lesen, sind Sie wahrscheinlich auch produktiver für die WOZ nächste Woche. Entscheidend ist, dass die wirtschaftliche Bedeutung dem kreativen Schaffen nicht übergeordnet wird.

Ein weiteres Anliegen der Kulturbotschaft ist die kulturelle Teilhabe. In der Botschaft heisst es, dass die Rolle von Frauen gestärkt werden soll. Dazu gibt es jetzt eine Evaluation. Ist das im Jahr des Frauenstreiks nicht ein bisschen mager?
Diese Darstellung greift etwas zu kurz. Das Bundesamt für Kultur hat schon länger festgestellt, dass es bei der Filmförderung geschlechterspezifische Ungleichheiten gibt, und zwar sowohl in Bezug auf die Anzahl Projekte als auch auf die Höhe der Förderbeiträge. Die Förderkonzepte wurden dann auch dahingehend angepasst, dass Projekte von Frauen bei gleicher Qualität zu bevorzugen sind. Das war noch vor der #MeToo-Debatte, die in der Filmindustrie ihren Anfang nahm. Mit der Debatte bekam die Frage aber eine ganz andere Relevanz. Wie sich zeigt, hatte allein die Diskussion schon eine positive Auswirkung: Das Verhältnis zwischen den Geschlechtern hat sich mittlerweile deutlich verbessert. Nun führen das Bundesamt für Kultur und die Pro Helvetia eine statistische Erhebung für alle Sparten durch.

Kulturelle Teilhabe heisst auch, dass der Zugang zur Kultur für ein breiteres Publikum einfacher werden soll. Haben Sie da bereits etwas erreicht?
Bei der kulturellen Teilhabe sind vor allem die Kantone und die Gemeinden gefordert. Ich stelle aber fest, dass das Thema im nationalen Kulturdialog vorkommt, etwa was den Zugang zu Museen betrifft. Der Bund leistet selbst einen Beitrag mit dem Programm «Jugend und Musik». Wir fördern damit Kurse und Musiklager. Als Bundesrat habe ich ja oft die Chance, Auftritte von Blaskapellen und Kinderchören zu erleben. Diese Vereine sind selbstorganisierte Schulen der Musik, die nur dank eines grossen freiwilligen Engagements überhaupt möglich sind. Die haben mehr als bloss ein Dankeschön verdient. Ein weiteres Beispiel sind die Austauschprogramme für Schülerinnen und Schüler über die Sprachgrenzen hinweg, die wir mit einer neuen Stiftung fördern.

Ist es nicht ein bisschen lustig, dass man in der Schweiz von offizieller Seite noch immer die Viersprachigkeit betont – wo das Land doch sehr interkulturell geworden ist, heute sehr viele Sprachen gesprochen werden?
Unbestritten, die vielen Sprachen sind eine Bereicherung. Aber ich finde es ebenso unbestritten, dass wir uns in den vier Landes- und Amtssprachen austauschen sollten. Würden wir uns nur noch auf Englisch miteinander verständigen, wäre das ein Verlust an Identität und Vielfalt.

Ein letzter Punkt zur Kulturbotschaft: Gestrichen wird die Bundesmillion, die jährlich an Bern geht. Darüber ist man dort gar nicht glücklich.
Diese Million hat der Bund seit den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts Bern für die kulturellen Leistungen als Hauptstadt gezahlt. Die Unterstützung war vielleicht einmal zeitgemäss, aber heute ist sie das nicht mehr. Das Kulturbudget von Bern ist ja zum Glück längst um ein Vielfaches höher. Der Bundesrat hat alle Departemente zu einer Ausgabenüberprüfung verpflichtet, und die Finanzkontrolle hat kritisiert, eine Million an eine einzelne Stadt sei nicht richtig. So kam es zur Kürzung.

Blicken wir noch auf die nächste Legislatur: Was ist im Innendepartement die wichtigste politische Auseinandersetzung, von der Kultur einmal abgesehen?
Sicher die Themen, die mich seit Beginn beschäftigen: die sichere Altersvorsorge und ein bezahlbares Gesundheitswesen. Aber ich würde gerne noch etwas zur Stimmung sagen. In der letzten Legislatur herrschte im Bundeshaus lange eine Atmosphäre, in der es schwierig war, etwas zu bewegen. Im letzten Jahr wurde es wieder besser, vermutlich weil die Einsicht gereift ist, dass es Kompromisse und ein Weiterkommen braucht. Die Schweizer Politik ist so angelegt, dass es nie einen Sprung gibt, eine Revolution. Aber es darf auch keinen Stillstand geben. Von Albert Einstein ist ein Satz zum Velofahren an seinen Sohn Eduard überliefert: Das Velo sei nur im Gleichgewicht, wenn es in Bewegung sei. Wir dürfen nie Stillstand und Gleichgewicht verwechseln. Gleichgewicht braucht Bewegung.

Ein paar Impulse am Wahltag könnten aber doch auch helfen.
Meine Überzeugungen und meine politische Arbeit kennen Sie. Ich gehe sicher wählen. Und arbeite dann in der Realität, mit dem neuen Parlament.

Noch eine Frage zum Schluss. Wir haben gelesen, dass Sie jeweils beim Klavierspiel auf neue Gedanken kommen. Wann haben Sie das letzte Mal gespielt?
Gestern Abend. Es gibt Zeiten, da komme ich zwei, drei Wochen nicht zum Spielen und dann plötzlich wieder jeden Tag. In letzter Zeit habe ich regelmässig gespielt, meistens eine halbe Stunde.

Und sind Sie dabei auf einen neuen Gedanken gekommen?
Habe ich das wirklich mal so gesagt? Ich komme nicht nur beim Klavierspielen auf Ideen, auch im Büro, wenn gerade nichts Dringendes ansteht, oder beim Spazieren. In meinem Job muss ich mich einfach so organisieren, dass es in bestimmten Momenten keinen Druck gibt. Dann komme ich auf neue Gedanken.