Alice Kohli

US-Wahlen : Auf der Jagd nach den Stimmzetteln

In einem Weiler im Aargau sitzt eine ehemalige Vermögensverwalterin einer Schweizer Grossbank an ihrem Computer und versucht, das US-amerikanische Wahlsystem zu reformieren.


Auf allen Kanälen : Servus, grüezi und salut!

Die NZZ hat einen neuen Geschäftsführer, der sich mit «Märkten im Wandel» auskennt. Doch wer kennt sich bei der NZZ noch mit Publizistik aus?


Auf allen Kanälen : Boni für Blut und Büsis

Bei Tamedia gibt es jetzt Cash für Klicks. Ist das nun der Untergang des Onlinejournalismus – oder bloss dessen ehrlichste Ausführung?


Auf allen Kanälen : Aufstand der Schmuddelkinder

Bei der deutschen Wochenzeitung «Die Zeit» soll gestreikt werden: OnlinejournalistInnen fordern die gleichen Arbeitsbedingungen wie die ihrer KollegInnen von der Printausgabe. Auch in der Schweiz wären Proteste nötig.


Antisemitisches Polen? : «Bist du ... Du weisst schon»

Zehn Jahre lang hat er die jüdische Geschichte Polens aufgearbeitet. Nun konfrontiert der Aktionskünstler Rafal Betlejewski seine Landsleute mit dem Resultat.


Fasnacht auf Japanisch : Eistee für die Dämonen

An der grössten Manga-Fan-Convention der Schweiz stehen Dämonen neben Auftragskillerinnen und singen gemeinsam Karaoke.


Ghettocup : Junge, Alte, Rapper, Rocker

In der Zürcher Bäckeranlage treffen sich Randständige, Lebenskünstlerinnen und andere Quartierbewohner täglich zum Tischtennis. Für ihre Pingpongecke legen sie sich auch mal mit der Polizei an.


Polen : Frauen auf die Traktoren!

Auch wenn die sozialistische Frau im Bergwerk arbeitete – die Rollenbilder blieben konservativ.


Abtreibungsverbot : Nicht ohne mein Augenlicht

Seit 1993 sind Schwangerschaftsabbrüche in Polen faktisch illegal. Das Land hat eines der strengsten Abtreibungsgesetze der Welt – ein Eingeständnis der Gewerkschaft Solidarnosc an die katholische Kirche.


Physik und Kommunikation : Tanzende Physiker, superschlaues Experiment

Die schwarzen Löcher sind nicht das Problem, sondern es ist die Schwierigkeit, sie zu erklären. So viel hat das europäische Kernforschungsinstitut CERN nach dem Fehlstart des LHC-Versuchs vor einem Jahr kapiert. Klappt es beim zweiten Versuch besser?