Kurdische Autonomie: «Rojava ist nicht gescheitert»
Eine freiwillige Aufgabe der Selbstverwaltung komme für die Kurd:innen in Syrien nicht infrage – eigene Sicherheitsstrukturen seien überlebensnotwendig, sagt Bewegungsforscherin Rosa Burç.
Eine freiwillige Aufgabe der Selbstverwaltung komme für die Kurd:innen in Syrien nicht infrage – eigene Sicherheitsstrukturen seien überlebensnotwendig, sagt Bewegungsforscherin Rosa Burç.
Seit einem Jahr unterstützt die serbische Kulturszene die Proteste gegen den Präsidenten Aleksandar Vučić. Dieser versucht, sie zu strafen – und erreicht damit das genaue Gegenteil.
Noch immer unterstützt ein beachtlicher Teil der serbischen Bevölkerung den Präsidenten Aleksandar Vučić. Warum ist das so?
Drei Tage lang wüteten in der Kleinstadt Valjevo serbische Polizisten und regimetreue Hooligans, doch die Bürger:innen wollen sich durch die Gewalt nicht kleinkriegen lassen.
Während der Völkermord von Srebrenica international breit anerkannt ist, wird in der ostbosnischen Stadt selbst um die Erinnerung gerungen. Statt Aufarbeitung gibt es wachsende politische Spannungen.
Auf den ersten Blick mag es paradox erscheinen: Während die Welt in Aufrüstungswettläufe verfällt, wollen PKK-Kämpfer:innen diese Woche im nordirakischen Sulaimaniyya damit beginnen, ihre Waffen niederzulegen.
Immer wieder werden in den kurdischen Gebieten im Nordosten Syriens und im Irak Journalist:innen umgebracht. Starben auch Jihan Belkin und Nazım Daştan, weil sie kritisch berichteten?
Zehn Jahre nach dem Sieg über den IS ist das kurdische Kobane wieder in Gefahr – die Menschen wappnen sich für den Notfall. Ein Besuch in der nordsyrischen Kleinstadt.
Vor einem Monat wurde in Syrien das Assad-Regime gestürzt. Im kurdischen Kamischli fürchtet eine Richterin nun die Rache der Islamisten – und Geflüchtete bangen um ihre Zukunft.
Als Student sass Jaber Baker im berüchtigten Saidnaya-Gefängnis. Später hat er das System dahinter erforscht. Beim Aufbau des Folterapparats geholfen haben einst die Nazis.