Toni Keppeler

Mexiko: Linkspopulismus aus dem Lehrbuch

Andrés Manuel López Obrador ist zum haushohen Favoriten der mexikanischen Präsidentschaftswahl geworden – indem er die Theorie des Philosophen Ernesto Laclau in der Praxis anwendet.


Nicaragua: Die Einsamkeit des Daniel Ortega

Wie aus dem einstigen Strahlehelden einer schönen Revolution ein aus der Zeit gefallener Autokrat geworden ist.



Unruhen in Nicaragua: Mitten im Chaos ein einsames Paar

Woche für Woche fordern Hunderttausende den Rücktritt von Daniel Ortega. Eine Alternative ist aber nicht in Sicht – nur immer mehr Gewalt.


Die Linke in Kolumbien: Zwanzig Jahre Propagandakrieg

Warum aus der militärisch-politischen Guerillaorganisation Farc in der öffentlichen Meinung eine wild um sich schiessende Bande von Drogenhändlern geworden ist.


Linke Präsidenten in Lateinamerika: Notfalls eben mit Gewalt

Wenn es ums politische Überleben geht, können auch Linke zu autoritären Methoden neigen. Vordergründig demokratische Übungen wie die Präsidentschaftswahl am 20. Mai in Venezuela sind Teil dieser Strategie.



Das Ende einer Ära in Kuba: Es herrscht kein Castro mehr

Der kleine Bruder Raúl sollte eigentlich nur eine Übergangslösung nach dem grossen Fidel sein. Er wurde zur eigenständigen Figur und tritt nun nach zehn Jahren ab – zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Eine Bilanz.


Efraín Ríos Montt (1926–2018): Mit der Bibel und dem Gewehr

Der Tod rettete den ehemaligen Militärdiktator Guatemalas vor einer Strafe für einen Völkermord an den Maya.