Toni Keppeler
Nicaragua: Die Einsamkeit des Daniel Ortega
Wie aus dem einstigen Strahlehelden einer schönen Revolution ein aus der Zeit gefallener Autokrat geworden ist.
Kolumbien: Im besten Fall vier verlorene Jahre
Unruhen in Nicaragua: Mitten im Chaos ein einsames Paar
Woche für Woche fordern Hunderttausende den Rücktritt von Daniel Ortega. Eine Alternative ist aber nicht in Sicht – nur immer mehr Gewalt.
Die Linke in Kolumbien: Zwanzig Jahre Propagandakrieg
Warum aus der militärisch-politischen Guerillaorganisation Farc in der öffentlichen Meinung eine wild um sich schiessende Bande von Drogenhändlern geworden ist.
Linke Präsidenten in Lateinamerika: Notfalls eben mit Gewalt
Wenn es ums politische Überleben geht, können auch Linke zu autoritären Methoden neigen. Vordergründig demokratische Übungen wie die Präsidentschaftswahl am 20. Mai in Venezuela sind Teil dieser Strategie.
Unruhen in Nicaragua: Knüppel und Eisenstangen reichen nicht mehr
Die Proteste gegen eine Rentenreform stellen das Machtmonopol von Präsident Ortega infrage. Der zeigt kein Bedauern über 25 Tote.
Das Ende einer Ära in Kuba: Es herrscht kein Castro mehr
Der kleine Bruder Raúl sollte eigentlich nur eine Übergangslösung nach dem grossen Fidel sein. Er wurde zur eigenständigen Figur und tritt nun nach zehn Jahren ab – zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Eine Bilanz.
Efraín Ríos Montt (1926–2018): Mit der Bibel und dem Gewehr
Der Tod rettete den ehemaligen Militärdiktator Guatemalas vor einer Strafe für einen Völkermord an den Maya.