Sicherheitspolitik : Bewaffnet in die Klimakatastrophe

Nr.  47 –

Steigende Militärausgaben sind ein gravierendes Problem – gerade auch für das Klima. In der Schweiz wird dieser Zusammenhang von der bürgerlich dominierten Politik sträflich ignoriert.

Die reichsten Länder der Welt, darunter die Schweiz, geben dreissigmal so viel für ihre Streitkräfte aus wie für Klimahilfen zugunsten von Ländern im Globalen Süden, die am stärksten von den Folgen der Klimaerhitzung betroffen sind. Das stellt eine aktuelle Studie des Transnational Institute (TNI) fest, eines global vernetzten und bewegungsnahen Thinktanks. Weiter gehen Schätzungen davon aus, dass der globale militärisch-industrielle Komplex (Armeen, Rüstungsindustrie) etwa fünf Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen verursacht. Zum Vergleich: Die zivile Luftfahrt ist für zwei Prozent verantwortlich.

Hübsche Broschüren beschreiben die Armee als vorbildlich nachhaltig.

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