Wohnungskampf in Zürich: Verschnaufpause für die Sugus-Mieter:innen

Nr. 4 –

Sie sind weit über Zürich hinaus zum Symbol für einen schamlosen Umgang mit Mieter:innen geworden: jene drei «Sugus-Häuser», deren Eigentümerin kurz vor Weihnachten 2024 allen 200 Bewohner:innen den Mietvertrag gekündigt hatte, um die erst 25 Jahre alten Wohnungen totalzusanieren. Die Bewohner:innen wehrten sich, die mediale Aufmerksamkeit war gross. Stadtpräsidentin Corine Mauch liess sich mit einem übergrossen Sugus ablichten und erwog einen Kauf der drei Häuser.

Derweil kristallisierte sich heraus, dass die Leerkündigungen vermutlich missbräuchlich erfolgt waren, weil die wichtigste Voraussetzung dafür – ein vorliegendes Umbauprojekt – nicht erfüllt war. Was die Schlichtungsbehörde dann auch so sah. Die Eigentümerin aber zog gegen die Mieter:innen von 26 Wohnungen, die sich gewehrt hatten, vor Gericht.

Um diesen Artikel zu lesen, haben Sie drei Möglichkeiten:

Jetzt die WOZ abonnieren Login (für Abonnent:innen) App laden und Einzelausgabe kaufen