Literatur: Revolutionär im Exil
Der nicaraguanische Autor Sergio Ramírez wurde in die spanische Sprachakademie aufgenommen. Im deutschen Sprachraum gilt er noch als Geheimtipp – zu Unrecht.
Der nicaraguanische Autor Sergio Ramírez wurde in die spanische Sprachakademie aufgenommen. Im deutschen Sprachraum gilt er noch als Geheimtipp – zu Unrecht.
Säbelrasseln, Massenausschaffungen, neue Zölle: Donald Trump treibt den US-Imperialismus in Lateinamerika weiter voran.
Javier Milei bricht mit allen Regeln der Diplomatie, um eine rechtsextreme Internationale aufzubauen. Ob der argentinische Präsident damit weit kommt, ist fraglich – denn seine Aussenpolitik funktioniert letztlich nach einem plumpen Freund-Feind-Schema.
Nirgendwo wurde der 150. Geburtstag von Rosa Luxemburg begeisterter gefeiert als in Lateinamerika. Eine neue Generation von AktivistInnen entdeckt hier die Revolutionärin für sich.
Es blieb beim Versprechen: Trotz Mindestlohn und Ausgleichsprogrammen der Regierung ist die Kluft zwischen Arm und Reich in Brasilien immer noch immens. In zwölf Jahren an der Macht hat die Arbeiterpartei zudem wenig getan, um die Zerstörung des Regenwalds zu stoppen. Eine Bilanz.
Sieben Wochen nach dem Putsch in Paraguay ist klar, was zur Absetzung des Präsidenten Fernando Lugo führte: Jedenfalls ging es nicht um die kleine Schiesserei auf einer besetzten Farm.
Die Rechte Paraguays triumphiert: Endlich ist es ihr gelungen, den verhassten linken Präsidenten Fernando Lugo abzusetzen. Doch das Land hat sich damit in der Region isoliert.
An der Gegenveranstaltung zum Rio+20-Gipfel versammelte sich die globale Umwelt- und Entwicklungsbewegung. Es gibt eine Vielzahl alternativer Sichtweisen zur «nachhaltigen Entwicklung» – doch Diskussionen mit Offiziellen bleiben die Ausnahme.