Karin Cerny
Arachnologie: Was sehen Spinnen beim Träumen?
Spinnen haben ein schlechtes Image. Jan Mohnhaupt will unsere Beziehung zu den Achtbeinern verbessern. Sein Buch zeigt, wie endlos faszinierend unser häufigstes Haustier ist.
Schlaflosigkeit: «In mir ist etwas angeknipst»
Die deutsche Autorin Theresia Enzensberger leidet unter Schlafproblemen. In einem Buch untersucht sie, warum wir alle so erschöpft sind. Und warum der Schlaf uns lehren sollte, die eigene Schwäche als Regenerationsquelle zu sehen.
«Gegen das Schweigen»: Viele blaue Flecken – nicht «nur auf der Seele»
Eine deutsche TV-Dokumentation zeigt, wie Machtmissbrauch beim Film und im Theater funktioniert. Im Zentrum stehen dabei zwei Regisseure aus Österreich.
Kulturgeschichte: «Lärm war auch eine Waffe der Armen»
Kai-Ove Kessler untersucht in einem Buch, wie laut unsere Welt ist: vom Urknall bis zu den Beschwerdebriefen Goethes über eine Kegelbahn und die Erfindung der Ohropax.
Literatur: Wunschloses Unglück
Die österreichische Autorin Marianne Fritz (1948–2007) war eine radikale Einzelgängerin. Ihre zunehmend erratischer werdenden Romanprojekte haben nicht nur bei der Literaturkritik für Ratlosigkeit gesorgt. Der Versuch einer Annäherung.
Vogelbücher: Die Welt mit anderen Augen sehen
Ist es Trauerbewältigung, ein Symptom unserer Naturzerstörung oder eine Begleiterscheinung der Pandemie? Gerade erscheinen sehr viele Bücher über unser Verhältnis zu Vögeln.
Helen Macdonald: «Spinnen sind genauso wild und faszinierend wie Löwen»
Die britische Vogelexpertin Helen Macdonald erzählt, warum sie während der Pandemie kaum spazieren gegangen ist, dass zwei boxende Hasen nicht immer um ein Weibchen kämpfen und weshalb Menschen als Hauptdarsteller ausgedient haben.
Despotenküche: Paranoia am Herd
Wie ist es, für einen Massenmörder zu kochen? Was haben Diktatoren wie Pol Pot, Idi Amin oder Enver Hoxha gern gegessen? Der polnische Journalist Witold Szablowski hat ihre einstigen Köche befragt.
Eisschwimmen: «Gelassenheit ist das Wichtigste bei diesen Temperaturen. Ich schwimme ein paar Züge, bis sich die Haut an die Kälte gewöhnt hat»
Im Dezember draussen schwimmen zu gehen, klingt für viele verrückt. Aber der Körper gewöhnt sich an die Kälte, wenn man nach dem Sommer einfach nicht mit dem Badengehen aufhört. Ein Selbstversuch in der Alten Donau in Wien.