Patrik Maillard



Arbeitswelt : «Ich bin ein ganz anderer Mensch geworden»

Menschen, die wegen psychischer Probleme aus dem Arbeitsmarkt gefallen sind, haben oft Mühe, beruflich wieder Fuss zu fassen. Die Stiftung Arbeitskette will hier helfen – mit Erfolg, wie die Beispiele von Michèle Bucher und Ivo Barbalic zeigen.


Ausschaffungspraxis : Die Herrschaft des Zeitgeists

Wie halten es die Behörden mit der Ausschaffung straffällig gewordener AusländerInnen? Die WOZ befragte die kantonalen Migrationsämter, ob sie seit Annahme der Ausschaffungsinitiative ihre Praxis verschärft haben.


Sensible Zonen (Teil 4) : Ins Kino für zwei Franken

Kontaktcafé, Kleiderladen und ein PatInnensystem: Freiwillige in der Waadtländer Gemeinde Sainte-Croix zeigen, wie Vorurteile abgebaut werden können.


Durch die Nacht mit Bäcker Fatmir Guci : Teigschüsseln wie Druidentöpfe

Bäcker Fatmir Guci hatte sich im ehemaligen Jugoslawien den Traum einer eigenen Bäckerei verwirklicht. Wegen des Balkankriegs musste er in die Schweiz flüchten, wo er jetzt wieder eine Quartierbäckerei führt.


Care-Ökonomie : «Löhne von 1200 Franken, das geht nicht»

In Schweizer Privathaushalten arbeiten oft Frauen aus Osteuropa zu Tiefstlöhnen als Pflegekräfte. Eine von ihnen hat nun ein Netzwerk gegründet, das sich für mehr Respekt und bessere Arbeitsbedingungen für migrantische Pflegerinnen einsetzt.


Durch die Nacht mit Taxifahrerin Joanna Schneiter : Eine Stunde gefahren, knapp fünfzig Franken Umsatz

Eigentlich ist Joanna Schneiter ausgebildete Musikerin. Leben kann sie davon jedoch nicht. Seit vier Jahren fährt sie darum NachtschwärmerInnen in ihrem eigenen Taxi durch die Stadt Zürich.


Durch die Nacht mit Filmvorführerin Sylvie Okle : Nach der Vorführung ist noch lange nicht Schluss

Angefangen hat alles, als Sylvie Okle bei der Reparatur eines Kinoprojektors half. Nun führt sie in Schaffhausen ein Programmkino. Wenn sich andere schlafen legen, wird Okle nachtaktiv.


Durch die Nacht mit Croupier Jan Keller : «Für einen Zocker bin ich zu geizig»

Jan Keller suchte die Herausforderung. Er fand sie im Casino. Seither arbeitet der ehemalige Videoelektroniker als Croupier meist bis tief in die Nacht. Dafür kann er sich tagsüber um seinen kleinen Sohn kümmern.