Enzyklopädie zeitgenössischer irrtümer (8): Jassen (konservativ)
Stumpen und Geranien: Jassen ist ein Hort reaktionärer Gesinnung. Welch eine verpasste Chance für die Linken.
Stumpen und Geranien: Jassen ist ein Hort reaktionärer Gesinnung. Welch eine verpasste Chance für die Linken.
Am 17. Juni 2012 stimmt die Schweiz über die Einführung des Managed-Care-Modells ab. Zahlreiche Ärzte- und Pflegeverbände lehnen die Vorlage ab, der Verband der Schweizer Hausärzte sagt Ja zum Gesetz. Aber was empfiehlt nun der freundliche Hausarzt?
Ein Vorzeigemodell hätte die «Obwalden und Nidwalden Zeitung» werden sollen. Für Dutzende Zeitungen nach demselben Muster. Dass es anders kam, habe am Konkurrenzdruck und am mangelnden Inserateabsatz gelegen, heisst es. Das ist nicht die ganze Wahrheit.
Dem Staat gehen durch die umstrittene Unternehmenssteuerreform Milliardenbeträge durch die Lappen. Doch wie geht das genau vor sich? Ein kleines Lehrstück.
Im letzten Februar-Interview spricht Andreas Simmen über seine Zeit bei der WOZ und über historische Ereignisse wie den Computerstreit und die Veranstaltung, die Kuba erzürnte, sowie über Errungenschaften wie die deutschsprachige Ausgabe von «Le Monde diplomatique».
SP-Nationalrätin Jacqueline Badran mischt Utopien mit realpolitischen Forderungen, kritisiert die Blindheit der Linken in Wachstumsfragen und gehört zu den wenigen, die die Personenfreizügigkeit von links her infrage stellen. Eine Begegnung.
Beim Rotpunktverlag sei in den achtziger Jahren weniger gestritten worden als bei der WOZ, sagt Andreas Simmen. Den Programmleiter kosten seine AutorInnen manchmal Nerven, aber wenn das Buch gut wird, ist er wieder versöhnt.
Warum verlegt der Rotpunktverlag ein Buch über den Tod eines deutschen Politikers, würde aber keine Reden von Fidel Castro mehr publizieren? Programmleiter Andreas Simmen weiss es.