Ja zur 13. Rente: Die grosse AHV-Saga
Der jetzt beschlossene Ausbau der AHV ist der wichtigste sozialpolitische Erfolg seit Jahrzehnten. Wie er zustande kam. Wo er gefeiert wurde. Was nun folgt. Die Reportage über eine einmalige Abstimmung.
Der jetzt beschlossene Ausbau der AHV ist der wichtigste sozialpolitische Erfolg seit Jahrzehnten. Wie er zustande kam. Wo er gefeiert wurde. Was nun folgt. Die Reportage über eine einmalige Abstimmung.
Wie der Linken die Sensation gelang und wieso die Bürgerlichen bald nur noch die Reichen an der Goldküste erreichen.
Im Land der direkten Demokratie glaubte man bislang: Die bürgerlichen Eliten sind relativ bodenständig und wissen darüber Bescheid, was sich in der Gesellschaft abspielt. Dieser Glaube wird gerade erschüttert.
Am 3. März kommt es auf jede Stimme an.
Für viele Pensionierte ist eine zusätzliche AHV-Monatsrente dringend nötig. Umso unverständlicher wirken da Masshaltenparolen von Gutsituierten. Eindrücke von einer Kundgebung in St. Gallen.
Eric Breval hat sich Anfang dieser Woche in der NZZ in den Abstimmungskampf um eine 13. AHV-Rente eingemischt. Breval? Den Namen des Direktors der in Genf domizilierten unabhängigen Bundesanstalt Compenswiss kennt die breite Öffentlichkeit kaum. Compenswiss legt das Vermögen der AHV an.
An der Delegiertenversammlung der SVP offenbaren sich Risse: Die Rentenfrage spaltet die Partei in Basis und Establishment.
Die Kampagne gegen die 13. AHV-Rente rollt an. Die bürgerlichen Gegner:innen bieten zum Auftakt gerade alles auf: Milliardär Christoph Blocher, Finanzministerin Karin Keller-Sutter oder Christoph Eymann, den Präsidenten der Sozialhilfekonferenz. Ein erster Einblick.