Franziska Grillmeier
Was weiter geschah: Freispruch auf Lesbos
Seenotrettung in Griechenland: Die Anklage bröckelt
Nach sieben Jahren müssen sich 24 Flüchtlingshelfer:innen vor Gericht verantworten – während die Beweislage immer dünner wird.
Guinea-Bissau: Das Paradox der Cashews
Im westafrikanischen Land Guinea-Bissau hängt die Wirtschaft von der Cashewnuss ab. Während sie in die Welt exportiert wird, bleiben die Gewinne anderswo hängen.
Ölförderung in Italien: Die trüben Wasser der Basilikata
In Süditalien liegt das grösste Landölfeld Westeuropas. Für die Bevölkerung gab es vom Ölkonzern Eni ein paar neue Turnhallen und Strassen, doch dieser lässt auch verschmutztes Abwasser in Flüsse und Seen ab.
Ausnahmezustand an der Grenze: Die Zone
Der polnische Premierminister Donald Tusk hat angekündigt, das Recht auf Asyl auszusetzen. In der Praxis sei das schon längst passiert, berichten Hilfsorganisationen von der Grenze zu Belarus.
Wasserknappheit: Stille Verwüstung
Im Süden von Sizilien herrscht eine der schlimmsten Dürren aller Zeiten. Eine Folge der Klimakatastrophe, sagen die einen, Misswirtschaft, die anderen. Die Wahrheit liegt dazwischen, und die Bewohner:innen fragen sich, wie es weitergehen soll.
Syrienkonferenz: Der Wind wird rauer
Zwar erhält Syrien von der EU mehr Geld, um die Kriegsfolgen zu mildern. Doch für die Geflüchteten zeichnet sich ein bedrohlicher Kurswechsel ab.
Bulgarien: «Wir sind die Veränderung»
Lange galt Bulgarien als Auswanderungs- und Transitland. Heute bleiben viele junge Menschen in Sofia. Mit politischem Engagement, neuen Ideen und Kunst gestalten sie eine Stadt im Umbruch.
Geflüchtete im Niger: Wo Europas südlichste Grenze beginnt
Innert weniger Jahre hat sich der Sahelstaat Niger zum zentralen Partner der EU-Abschottungspolitik gemausert. Seither sind die Reiserouten wesentlich gefährlicher geworden. Eine Recherche in der Wüstenstadt Agadez.