Bosnien: Jedem seine Schule
Der internationale Verwalter Bosniens, Paddy Ashdown, hat keine Geduld mehr. Mit Härte will er das Wohlverhalten der PolitikerInnen erzwingen.
Der internationale Verwalter Bosniens, Paddy Ashdown, hat keine Geduld mehr. Mit Härte will er das Wohlverhalten der PolitikerInnen erzwingen.
Sind die jüngsten Unruhen im Uno-Protektorat eine Folge des Nato-Kriegs vor fünf Jahren? Angesichts vieler ungelöster Fragen wächst die Ungeduld auf allen Seiten. Eine Klärung scheint weit entfernt.
Vojislav Kostunica, der designierte neue Regierungschef Serbiens, wird gerne als «gemässigter Nationalist» bezeichnet. Was steckt dahinter?
Knapp ein Drittel aller Stimmen: Die rechtsextremen Radikalen haben bei den Parlamentswahlen in Serbien ein Glanzresultat erzielt. Wer hat sie gewählt?
Die Lage im Kosovo wird für die internationalen Verwalter und Helfer langsam ungemütlich. Anfang Woche wurde bei einem Anschlag erstmals ein Uno-Polizist getötet.
Bosnien und Kosovo stehen seit Jahren unter internationaler Vormundschaft. Doch während Bosnien allmählich zu einem geeinten Staat wird, gleicht Kosovo nach wie vor einem Pulverfass.
Der Staat war vorher schon tot, aber endgültig begraben wurde Jugoslawien Anfang Februar. Seither existiert an seiner Stelle die Union Serbien-Montenegro.
Nach den Bombardements von 1999 wurde die einstige Vielvölkerprovinz Kosovo ethnisch zwar nicht gesäubert, aber streng getrennt.
Eine friedliche Zukunft Mazedoniens ist keineswegs gesichert. Besonders gross sind die Spannungen zwischen alten und neuen politischen Gruppierungen in der albanischen Minderheit.