Nina Laky

Endlagersuche : «Man sollte den Atommüll sehen, nicht vergraben»

Elisabeth Burgener gründete 2010 den Verein Kaib (Kein Atommüll im Bözberg) mit. Und wehrt sich gegen den Standortfindungsprozess: Die Methoden der Nagra seien undemokratisch.


25 Jahre Frauen-Nottelefon : «Die Gewalt an Frauen ist subtiler geworden»

Als Beraterinnen beim Frauen-Nottelefon Winterthur unterstützen Kristin Murpf und Doris Binda Frauen, die Opfer von physischer oder psychischer Gewalt geworden sind. Hierfür wird ihnen auch schon mal «Emanzentum» vorgeworfen.


Watch the Med Alarmphone : «Wir sind auf konkrete Projekte angewiesen»

Der Kameruner Trésor hat die Flucht über das Mittelmeer überlebt. Heute hilft er im internationalen Netzwerk Watch the Med, schiffbrüchige Flüchtlinge zu retten. Der WOZ erzählt er, wieso sein Engagement auch eine Therapie ist.


Luzerner Stadtkinder : «Und plötzlich waren die Spielgeräte weg»

Wie wirken sich Sparpakete auf den Alltag von Kindern aus? Was passiert mit ihren Spielplätzen? Und warum ist es in der Lädelistrasse nachts so furchtbar dunkel? Sechs Kinder aus Luzern erzählen auf ihren Schulwegen über ihre Beziehung zur Stadt. Und davon, wie ihre Traumstadt aussähe.


Wahlkampfstrategien : Die Solidarität ist verschwunden

Der Frauenanteil in der Bundespolitik ist gesunken. Wie kämpfen die Politikerinnen um Listenplätze, Medienpräsenz und Budgets, damit sich das wieder ändert? Die WOZ hat mit Frauen verschiedener Parteien gesprochen.



Queervereine in der Zentralschweiz : «Sich überhaupt outen zu müssen, ist Quatsch»

In der Zentralschweiz organisiert sich die Queerszene neu. Yasemin Salman (25) vom Queer Office in Luzern und Elias Studer (19) vom Schwyzer Verein Queerpuzzles wollen die Abwanderung der jeweiligen Szenen aufhalten.


Porträt von Lisetta Rodoni : «Resistere, resistere, resistere!»

Lisetta Rodoni verkauft an der Hohlstrasse in Zürich italienische Literatur. Die Antifaschistin erzählt aus ihrem Leben und wieso in ihrer Libreria Italiana italienische AkademikerInnen arbeiten wollen.


Durch den Monat mit Jugendlichen (Teil 4) : Was ist für dich Freiheit?

Lukas Bader (16) ist Mitglied der Jungfreisinnigen Stadt Zürich. Er will eine Sektion in Küsnacht gründen und sich später um Energiepolitik kümmern. Unter seinen KollegInnen wird zwar häufig diskutiert, aber politisch engagieren will sich kaum jemand.


Durch den Monat mit Jugendlichen (Teil 3) : «Hast du schon eine konkrete Aufgabe in der Partei?»

S.W. (15) ist seit einem halben Jahr bei den Jungen Grünen in Luzern aktiv. Am Anfang möchte sie in der Partei vor allem lernen. Bis sie achtzehn ist, wird sie sich wohl noch einige Male aufregen, weil sie bei Abstimmungen nicht mitbestimmen kann.