Veranstaltungs-Archiv
Reden, um nicht zu ersticken
Datum:
Als Kleinkind der jenischen Mutter weggenommen. Aufgewachsen in unzähligen Heimen, voller Gewalt und Demütigungen. Uschi Wasers Lebensgeschichte ist die eines Schweizer «Verbrechens gegen die Menschlichkeit», wie ein Rechtsgutachten kürzlich festgestellt hat.
Über 600 jenische Kinder wurden zwischen 1926 und 1973 vom «Hilfswerk für die Kinder der Landstrasse» der Pro Juventute ihren Eltern entrissen, um sie vor einem angeblichen «liederlichen Leben» zu retten.
Reden, um nicht zu ersticken
Datum:
Lesung mit anschliessendem Apéro
Silvia Süess und Uschi Waser lesen aus «Reden, um nicht zu ersticken».
Lesung aus dem Buch und Gespräch mit beiden Frauen über Erinnerung, Verantwortung und dem Kampf um Gerechtigkeit.
Sofalesung von «Geliebte Mutter – Canım Annem»
Als Aynur mit Alvin verheiratet wird, blühen in Istanbul die Tulpen. Aynur ist 19 Jahre alt, trägt gerne Schlaghosen und taillierte Blusen und hat für Frauen mit Kopftuch nur Spott übrig. Alvin, ungebildet und aus frommer Familie, arbeitet in Deutschland unter Tage. Almanya ist eine Verheissung, die Aynur nie gelockt hat, doch ihr Bruder will sie aus dem Haus haben und sie muss sich fügen.
Buchvernissage mit Marina Galli und Michelle Steinbeck
Anna Kuliscioff, die 1857 auf der Krim geborene Anarchistin und revolutionäre Feministin, lebte in der Schweiz und in Italien. WOZ-Kolumnistin Michelle Steinbeck hat mit der Übersetzerin Marina Galli Kuliscioffs Briefe ins Deutsche übersetzt. Unter dem Titel «Ich will dich sehen, mit deinem Verbrechergesicht. Liebesbriefe einer Revolutionärin» sind sie im Paranoia-City-Verlag erschienen, zu dessen Kollektiv auch WOZ-Redaktorin Merièm Strupler gehört.
Die Lobby eines Genfer Fünfsternehotels. Ein Anwalt erklärt, wie sich mutmassliche Korruptionsgelder verstecken lassen. Was er nicht weiss: Eine versteckte Kamera läuft. Einige Monate später deckt die REFLEKT-Publikation «Türöffner der Korruption» auf, wie bereitwillig Schweizer Berater bei der Verschleierung schmutziger Gelder helfen.
Podium: Versorgt
Datum:
Die Geschichte der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen – im Rahmen der Ausstellung «Zehn Leben – Die Geschichte einer Stadt»
Talk mit Musik
Die Schriftstellerin Mariella Mehr gehört zu den zehn Persönlichkeiten, deren Lebensgeschichten in der Audio-Installation «Zehn Leben – Die Geschichte einer Stadt» erzählt werden. Die Installation wurde von Einfach Zürich in Zusammenarbeit mit dem Friedhof Forum entwickelt. Im dazugehörigen Rahmenprogramm möchten wir nun einen speziellen Fokus auf ihr Schicksal legen.
Talkshow mit Giulia Bernardi, Daniel Lampart und dem Trio Sempre più Cello
Reden, um nicht zu ersticken
Datum:
Protagonistin Uschi Waser im Gespräch mit Buchautorin und WOZ-Redaktorin Silvia Süess über ihr Buch «Reden, um nicht zu ersticken»
«Vulkan»
Datum:
Bettina Dyttrich liest aus ihrem unveröffentlichten Roman «Vulkan»
Im Berner Seeland ist ein Vulkan ausgebrochen. Im wilden Aaredelta versteckt sich Ra, Heiler:in mit magischen Kräften. Mit ihren Mitstreiter:innen entwickelt sie revolutionäre neue Forschungsmethoden. Im St. Galler Rheintal wächst Ro in einer virtuellen Realität auf und entdeckt zufällig, dass es da draussen noch eine Welt gibt. Wird Ro den Weg zum Vulkan finden?
Autorin: Bettina Dyttrich
Journalistin und WOZ-Redaktorin mit Schwerpunkt Ökologie
Vernissage zum WOZ-Magazin «wobei»
Im vergangenen September erklärte US-Präsident Donald Trump «die Antifa» zur Terrororganisation. Die deutschen Behörden führen mehrere Prozesse gegen junge Aktivist:innen. In Ungarn wurde soeben Maja T. zu acht Jahren Haft verurteilt. Überall sitzt der Antifaschismus auf der Anklagebank.